MentorInnenprogramme

Mentorinnen und Mentoren erleichtern den StudienanfängerInnen das Ankommen an der Universität und in Ihrem Fach, denn in kleinen Gruppen lassen sich leichter Fragen stellen. MentorInnen geben Orientierungshilfe sowohl über das Studienfach und das wissenschaftliche Feld als auch ganz praktisch über den Campus, die AnsprechpartnerInnen und geben Tipps zur Studienorganisation. Damit tragen MentorInnen zur sozialen Anbindung der Erstsemester an das Institut und zum Zusammenhalt der Studierenden bei. Ein Mentorenprogramm kann somit große Bedeutung für einen erfolgreichen Studienverlauf haben.

An der Goethe-Universität gibt es einige curricular verankerte Mentorenprogramme, die durch das Programm Starker Start ins Studium auf- oder ausgebaut werden konnten. Der Einsatz von MentorInnen ist beispielsweise in der Rechtswissenschaft, der Psychologie, der Religionswissenschaft und der Informatik vorgesehen. Die Mentorenprogramme sind auf den jeweiligen Studiengang angepasst und unterscheiden sich daher z.T. deutlich voneinander. Der Einsatz von MentorInnen ist beispielsweise in verschiedenen Semestern vorgesehen, die Anbindung an Lehrveranstaltungen ist unterschiedlich geregelt und die MentorInnen vermitteln ganz spezifische Inhalte. Die Arbeit in Kleingruppen zielt stets darauf, das wissenschaftliche Arbeiten zu erlernen. Teilweise sind die Grenzen zwischen MentorInnen und TutorInnen nicht klar zu ziehen. Die Qualifizierung der MentorInnen erfolgt in den Fachbereichen in Kooperation mit studiumdigitale.

Kernelemente erfolgreicher Konzepte sind aus Sicht der Verantwortlichen von laufenden Mentorenprogrammen die curriculare Verankerung, die Schulung und Supervision der MentorInnen sowie feste AnsprechpartnerInnen, klare Verantwortlichkeiten und gesicherte Finanzierung im Institut bzw. im Fachbereich. Die Fachschaft kann ein Mentorenprogramm unterstützen und sollte daher bei der Planung einbezogen werden. Bei der Konzeption eines Mentorenprogramms unterstützen die ExpertInnen aus dem Starken Start gerne. Wenden Sie sich hierzu an Caroline Scherer oder Martin Lommel von der Abteilung Lehre und Qualitätssicherung.