Fachspezifische Tutorenqualifizierung: Geisteswissenschaften

Seit dem Wintersemester 2014/15 öffnen einige TutorenbetreuerInnen die Tutorentrainings die sie jeweils in ihren Fächern für „ihre“ TutorInnen anbieten auch für Sie: TutorInnen anderer Fächer. Das Weiterbildungsangebot ist so größer und bleibt dennoch fachspezifisch geisteswissenschaftlich. Es ergeben sich für Sie damit außerdem Möglichkeiten, mit Tutoren-KollegInnen aus anderen Fächern in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen.

Diese Trainings können Sie als Teil der fachspezifischen Weiterbildung innerhalb des Frankfurter Tutorenzertifikats anrechnen lassen.

Im Folgenden finden Sie die aktuellen Weiterbildungen aus verschiedenen Geisteswissenschaftlichen Fächern. Diese werden fortlaufend aktualisiert.


Angebote fachspezifischer Tutorenqualifizierung im So2016

Handschriftenkunde

Theorie und Praxis der Handschriftenkunde

Theorie und Praxis der Handschriftenkunde

Termin/Zeit: Donnerstags, 28. April, 19. Mai, 9. Juni, 30. Juni und 14. Juli 2016, jew. 16-18 Uhr
Kursleiterinnen: Isabella Heil, Diana Zeller
Ort: Campus Westend, IGF 4.411: Mittelalter-Lounge

In vielen Studienfächern sind handschriftlich verfasste Quellen wertvolle Gegenstände für die Forschung, sodass es für Studierende von Relevanz ist, sich möglichst früh in ihrem Studium mit historischen Schriften auseinanderzusetzen und in diesem Lernprozess kompetent angeleitet zu werden. Häufig scheuen Tutorinnen und Tutoren wegen ihres mangelnden Grundlagenwissens über die Handschriftenkunde oder wegen ihrer Unwissenheit über mögliche Vermittlungsmethoden davor zurück, handschriftliche Quellen in ihrem Tutorium zu verwenden.  

In SoSe 2016 bieten wir, eine Tutorin der Mittelalterlounge und eine wissenschaftliche Hilfskraft am Historischen Seminar, einen Arbeitskreis mit Tutorenqualifizierung zur grundlegenden Theorie und Praxis der Handschriftenkunde an.

Lernziele

  • Grundlagen der Handschriftenkunde mit dem Schwerpunkt der neuzeitlichen Schriften
  • Überblick über die Entwicklung und Eigenarten der lateinischen Schriften von der Antike bis zur Gegenwart
  • Vermittlungsmethoden zur Verwendung von Handschriften im eigenen Tutorium

Zielgruppe

  • Studierende der Geistes-, Sprach-, Kulturwissenschaften und Rechtsgeschichte, die als (Fach-)Tutor*innen arbeiten oder dies perspektivisch tun werden

Wir beginnen mit einem Einstieg in die Entwicklung der lateinischen Schriften und legen anschließend den Fokus auf die Deutsche Kurrentschrift, die allgemeine Verkehrsschrift Deutschlands vom Beginn der Neuzeit bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Da für das Lesen von mittelalterlichen und neuzeitlichen Handschriften praktische Übung, aber auch Anleitung benötigt wird, bietet das gemeinsame Transkribieren von ausgewählten Quellen eine fundierte Basis für das Arbeiten mit Handschriften. Darüberhinaus werden wir Schreibübungen mit der Feder durchführen, um den Tutor*innen die Schreibpraxis und das daraus resultierende Schriftbild aufzuzeigen. Des Weiteren widmet sich eine Sitzung der Verwendung von Handschriften im Tutorium und möglichen Vermittlungsmethoden. 

Anmeldung

Zur Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich; diese erfolgt durch das Erscheinen am ersten Termin. Bei Rückfragen oder einer Teilnahme bei verpasster erster Sitzung kontaktieren Sie bitte isaheil@stud.uni-frankfurt.de oder diana.zeller@stud.uni-frankfurt.de.

Für die Anrechung als fachspezifisches Tutorentraining ist die Teilnahme an drei Terminen (= 6 Stunden) erforderlich.


» Flyer zum Download [PDF]


Informationen von Betreuer*innen von Tutor*innen

Ein entscheidender Teil der Weiterqualifikation von TutorInnen geschieht in den jeweiligen Fächern durch Fachlehrende als BetreuerInnen. Seit dem Sommersemester 2014 treffen sich TutorenbetreuerInnen ca. einmal im Semester, um über fachspezifische Tutorenweiterbildungen und mögliche Kooperationen zu diskutieren.

Viele Fächer teilen sich didaktisch relevante Spezifika, sodass sich auf dieser Seite die Möglichkeit ergibt, dass Sie Ihre eigenen Weiterbildungen für TutorInnen anderer Fächer öffnen können – und eigenen TutorInnen die Angebote von KollegInnen anderer Fächer empfehlen. Den TutorInnen bietet sich damit ein größeres Themenspektrum, sodass sie sich kontinuierlich über mehrere Semester weiterbilden können. Für Sie als Fachlehrende/r wird ein Austausch mit anderen TutorenbetreuerInnen ermöglicht.

Sie sind ebenfalls für die Betreuung von TutorInnen an Ihrem Fach zuständig? Schreiben Sie uns eine Email (siehe Kontakt), um in den Verteiler der TutorenbetreuerInnen in den Geisteswissenschaften aufgenommen zu werden.

Wenn Sie selbst Weiterbildungsmaßnahmen für TutorInnen in Ihrem Fach anbieten und diese für alle TutorInnen der übrigen geisteswissenschaftlichen Fächer öffnen wollen, können Sie dies über diese Seite tun.

Falls Sie selbst Tutoren in Ihrem Fach betreuen, jedoch keine eigenen Weiterbildungsmaßnahmen organisieren oder selbst abhalten können, ermutigen Sie Ihre TutorInnen die hier aufgeführten Weiterbildungen anderer Fächer zu besuchen und sich weiterführend auf der Seite http://tutoren.uni-frankfurt.de zu informieren.