Die Vertiefungstrainings sind Aufbauqualifizierungen mit thematisch vielfältigen Themen. In den Trainings werden fachübergreifende und fachspezifische Themen behandelt.

An den Trainings können alle (angehenden) studentischen Tutorinnen und Tutoren der Goethe-Universität teilnehmen. Die Vertiefungstrainings werden jedes Sommer- und Wintersemester angeboten. Der Besuch eines Grundlagentrainings ist Voraussetzung für die Teilnahme an einem Vertiefungstraining. Jede Teilnahme an einem Training wird mit einer Teilnahmebestätigung bescheinigt.


Termine im WiSe 18/19

Einsatz und Vermittlung empirischer Methoden im Tutorium

Das Training dient der Vertiefung der Kenntnisse aus dem Grundlagentraining mit einem spezifischen Fokus auf empirischen Methoden. Ziel des Trainings ist daher die Auseinandersetzung mit verschiedenen Ansätzen und in unterschiedlichen Situationen die Vermittlung von Methoden zu verbessern und mitunter zu vereinfachen. Dabei werden mit Hilfe von Kurzinputs, Gruppenarbeit und im Austausch untereinander unter anderem folgende Themen behandelt:

  • Wie sieht eine realistische Zeitplanung und -einteilung im Tutorium aus?
  • Muss ich alles wissen? Und wenn ich etwas nicht weiß?
  • Heterogene Gruppe – was tun?
  • Wie motiviere und aktiviere ich meine Studierenden über die Zeit?
  • Welche Freiheiten habe ich in der Gestaltung bei Großgruppen?
  • Wie erstelle ich gute Übungsaufgaben?

Der Workshop richtet sich an alle Tutorinnen und Tutoren der sozialwissenschaftlichen Fachbereiche 02-05 mit einem Schwerpunkt auf empirischen Methoden (quantitativ, qualitativ, mixed).

Es wird allen Tutorinnen und Tutoren empfohlen, vor dem Besuch dieses Trainings ein Grundlagentraining zu besuchen.

Termin: 27.09.2018 10-17 Uhr s.t.; Raum 308, Varrentrappstr. 40-42, Campus Bockenheim

Trainer: Sebastian Zimmer (Methodenzentrum Sozialwissenschaften; Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung)

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Peer-Learning im Tutorium für Lehramtsstudierende

Das Vertiefungstraining Peer-Learning im Tutorium für Lehramtsstudierende widmet sich der Frage, wie Peer-Learning im Tutorium systematisch eingesetzt werden kann, um die sich daraus ergebenen Potentiale auszuschöpfen. Denn Tutorien zeichnen sich häufig dadurch aus, dass sich Lehrende und Lernende auf einer Ebene begegnen. Zudem ergeben sich in der Zusammenarbeit der Teilnehmenden oft Situationen, in denen diese voneinander lernen können. Es ist also davon auszugehen, dass in einem Tutorium stets Peer-Learning stattfindet, auch wenn dies zunächst gar nicht intendiert war.

Folgende konkreten Fragen werden im Training theoretisch und praktisch thematisiert

  • Was ist Peer-Learning und warum sollte es eingesetzt werden?
  • Welche Formen von Peer-Learning gibt es und welche eignen sich zum Einsatz im Tutorium?
  • Wie sollte Peer-Learning in die Didaktik integriert werden, damit alle Beteiligten profitieren?
  • Wie schaffe ich ein Lernsetting, indem die Teilnehmenden vom möglichen Wissensvorsprung der anderen profitieren, aber trotzdem ein „Lernen auf Augenhöhe“ stattfindet?

Der Workshop richtet sich speziell an Lehramtsstudierende und setzt grundlegende Kenntnisse der allgemeinen Didaktik und Unterrichtsplanung voraus.

Termin: 26.10.2018, 10-17 Uhr s.t.; Raum 308, Varrentrappstr. 40-42, Campus Bockenheim

Trainer: Benjamin Tolweth (Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung (ABL))

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Lernen auf Augenhöhe im Tutorium

Dieses fachübergreifende Training hat den Charakter einer Kreativ-Werkstatt. Gemeinsam erarbeiten wir den Begriff Peer-Learning (Kollegiales Lernen, Lernen in der Gruppe) und setzen uns anhand konkreter Beispiele theoretisch und praktisch damit auseinander. Unter Berücksichtigung eigener Erfahrungen und in Bezug auf das eigene Tutorium entwickeln wir kreative Ideen für mögliche Peer-Learning-Settings.

Lerninhalte:

  • Begriff Peer-Learning
  • Beispiele zum Einsatz von Peer-Learning-Settings
  • Methoden der kreativen Ideenentwicklung
  • Ideen für das eigene Tutorium gestalten 

Der Besuch eines Grundlagentrainings ist Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Vertiefungstraining.

Trainerin: Ulrike Timmler (studiumdigitale)

Der Termin fällt leider aus!


Kommunikationstraining für Propädeutika

In diesem Vertiefungstraining werden Kommunikationsstrategien vertieft - speziell für Propädeutika, mit Augenmerk auf drei wesentliche Aspekte:

  • Feedback,
  • Umgang mit Störungen,
  • Lösungsstrategien im Team erarbeiten

Der Besuch eines Grundlagentrainings ist Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Vertiefungstraining.

Termin: 27.10.2018, 10-17 Uhr s.t.; Raum 308, Varrentrappstr. 40-42, Campus Bockenheim

Trainerin: Ulrike Timmler (studiumdigitale)

(Dies ist ein geschlossenes Gruppentraining, daher ist eine Anmeldung nicht möglich)


Vielfalt in naturwissenschaftlichen Tutorien

Lernen ist etwas Individuelles. Während die einen nur Ergebnisse brauchen, möchten andere selbst Lösungen entwickeln. Auch das unterschiedliche Vorwissen der Teilnehmenden kann die Leitung naturwissenschaftlicher Tutorien vor eine Herausforderung stellen. Gleichzeitig bringen Teilnehmende individuelle Lebenshintergründe mit, die sich im Tutorium auswirken können. Hierzu gehört beispielsweise, die kulturelle und soziale Integration auf dem Campus und im Studium, ob Teilnehmende aus einem akademischen Elternhaus kommen, eine physische oder psychische Beeinträchtigung haben, ob sie Deutsch als Erstsprache gelernt, familiäre Verpflichtungen oder auch zeitliche Einschränkungen haben.

Wie können Tutor*innen in den Naturwissenschaften mit diesen Unterschieden umgehen? Welche Möglichkeiten gibt es, um den Teilnehmenden möglichst vielfältige Zugänge anzubieten? In diesem Vertiefungstraining werden diese Frage sowie Fragen der Teilnehmenden in interaktiven Übungen und (eigenen) Fallbeispiele erörtert.

Lerninhalte:

  • Diversität, Heterogenität und Ungleichheit: Konzepte und Bedeutung für das Tutorium in den Naturwissenschaften (z. B. Unterschiedliches Vorwissen, Mehrsprachigkeit, Fach- und Lehr-/ Lernkultur, Teilnehmende aus nicht-akademischen Elternhäusern, mit familiären Verpflichtungen, physischen oder psychischen Beeinträchtigungen etc.)
  • Methoden diversitätssensibler Tutoriumsgestaltung in den Naturwissenschaften
  • Wahrnehmung von Teilnehmenden und Bias
  • (Eigene) Praxisfälle

Der Workshop richtet sich an alle Tutorinnen und Tutoren der naturwissenschaftlichen Fachbereiche. Der vorherige Besuch eines Grundlagentrainings ist keine Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Workshop.

Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Trainer: Philipp Wronker (Diversity Sensibilisierung & Beratung, Gleichstellungsbüro)

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Methoden im Tutorium zielgerichtet einsetzen: welche, wann, wie? 

Das Vertiefungstraining Methodenvielfalt im Tutorium baut auf dem Grundlagentraining auf und vertieft die Methodenarbeit in Tutorien - ein abwechslungsreicher Mix aus informativem Input, Good Practice Beispielen, offenen Fragerunden, Methoden-Simulationen und weiterführenden Literaturtipps:

Folgende Themen werden behandelt:

  • Worauf sollte ich beim Planen meines Tutoriums in Bezug auf Lehr-Methoden achten?
  • Welche Mittel unterstützen mich bei der Planung?
  • Welche Methode eignet sich für welche Lehr- und Lernziele?
  • Wie kann ich Methoden sinnvoll einsetzen, z.B. für Aktivierungen am Anfang?
  • Sollte ich Methodenwechsel einsetzen? Wenn ja, wann und wie? Wie gehe ich im Semesterverlauf vor?
  • Inwiefern sollte ich "Lerntypen" meiner Teilnehmerinnen berücksichtigen?
  • Wie erreiche ich eine hohe Teilnehmeraktivität und -motivation?

Darüber hinaus können Sie eigene Fragen, Interessenschwerpunkte und Wünsche einbringen. Weitere Methoden können je nach Bedarf der Gruppe behandelt und vertieft werden.

Der Besuch eines Grundlagentrainings ist Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Vertiefungstraining.

Termin: 06.11.2018, 10-17 Uhr s.t.; Raum 308, Varrentrappstr. 40-42, Campus Bockenheim

Trainer: Maria Prahl (Working Between Cultures)

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Persönliche Potenziale im Tutorium einsetzen durch ein erfolgreiches Zeit- und Selbstmanagement

Ein gutes Zeitmanagement hilft, vorhandene Zeit zu strukturieren, zu organisieren und effektiver zu nutzen. Dafür gibt es eine Reihe von hilfreichen Methoden wie ABC-, Alpen- oder Pareto-Methode. Doch Methoden alleine reichen nicht aus, um mit Zeitstress umzugehen. Zeitdiebe, innere Antreiber und ein komplexes Umfeld werden schnell zu Stolpersteinen. Für ein gelingendes Zeitmanagement braucht es ein Selbstmanagement mit einer Situationsanalyse, einer Einschätzung der eigenen Kompetenzen sowie eine klare Zielsetzung.

In diesem Vertiefungstraining geht es vor allem darum, ein für sich passendes Zeitmanagement in Ihrer Tutorienarbeit zu entwickeln. Finden Sie heraus, welcher Zeittyp Sie sind, wie Ihre Selbstorganisation funktioniert und welche unterstützenden Tipps Sie in Ihren Tutorien weitervermitteln können.  

Lerninhalte:

  • Kompetenzeinschätzung
  • Herausfinden von Zeitdieben und inneren Antreibern
  • Situationsanalyse und Zielfindung
  • Planungs- und Prioritätsmethoden

Der Besuch eines Grundlagentrainings ist Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Vertiefungstraining.

Termin: 07.11.2018, 9.30-17 Uhr s.t., Raum 308, Varrentrappstr. 40-42, Campus Bockenheim

Trainerin: Ulrike Timmler (studiumdigitale)

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Kompetent mit Reflexion und Feedback umgehen und im Tutorium einsetzen

Eine Reflexion bietet die Möglichkeit, über seine Arbeit als Tutor*in prüfend und vergleichend nachzudenken. Dabei betrachten Sie sowohl die eigenen als auch die außenliegenden Bedingungen, Prozesse und Ergebnisse. Über Feedbackprozesse gilt es Reflexions-Ergebnisse weiterzugeben und auch anzunehmen, um Veränderungen anzustoßen. Unterstützend dabei ist eine konstruktive und wertschätzende Kommunikation.

In diesem Training befassen wir uns mit den Fragestellungen:

  • Wie kann ich konstruktiv und wertschätzend kommunizieren?
  • Wie kann ich meinen Tutanden ein reflektiertes Feedback geben?
  • Wie gehe ich selber mit Feedback an mich gerichtet um?

Der Besuch eines Grundlagentrainings ist Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Vertiefungstraining.

Termin: 21.11.2018, 9.30-17 Uhr s.t.; Raum 308, Varrentrappstr. 40-42, Campus Bockenheim

Trainerin: Ulrike Timmler (studiumdigitale)

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Mit Störungen und Konflikten im Tutorium sicher umgehen

Manchmal reichen kleine Anlässe im Tutorium, um den Ablauf komplett durcheinander zu bringen oder eine Gruppe in eine schlechte Lernstimmung zu bringen. Solche „Störungen“ können sich im schlimmsten Falle zu einem schweren Konflikt entwickeln. Als Tutor*in können Sie durch frühzeitige Wahrnehmung der Störung, durch Klärung der eigenen Betroffenheit und durch Zugriff auf eigene Ressourcen passende Handlungsstrategien entwickeln.

In diesem Training befassen wir uns mit den Fragestellungen:

  • Wie schätze ich Störungen ein?
  • Wie erkenne ich Konflikte und die Eskalationsstufe?
  • Welche Möglichkeiten habe ich als Tutor*in einzugreifen, zu moderieren oder abzugeben?

Der Besuch eines Grundlagentrainings ist Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Vertiefungstraining.

Termin: 05.12.2018, 9.30-17 Uhr s.t., Raum 308, Varrentrappstr. 40-42, Campus Bockenheim

Trainerin: Ulrike Timmler (studiumdigitale)

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Persönliche Potenziale entdecken und im Tutorium entwickeln

Die Rolle als Tutor*in birgt viele Chancen eigene Potentiale zu entdecken und zu entwickeln. Dieses Training vertieft den Fokus auf die eigenen persönlichkeitsbedingten Potentiale, wobei ein passendes Analysetool sinnvoll eingesetzt werden wird. Zudem soll eine Orientierung gegeben werden, wie diese Stärken sinnvoll im Tutorium zur Geltung kommen können.

In diesem Training befassen mit uns mit folgenden Fragestellungen:

  • Welche Stärken birgt alleine schon meine Persönlichkeit?
  • Wie kann ich diese Stärken geschickt sinnvoll in meinem Tutorium einsetzen?
  • Wie hilft mir dieses Wissen im Bereich der Kommunikation?
  • Welche Möglichkeiten bietet ein Tutorium für meine persönliche Entwicklung?

Eigene Interessen, Fragen und Wünsche dürfen sehr gerne mit in das Training eingebracht werden.

Der Besuch eines Grundlagentrainings ist Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Vertiefungstraining.

Termin: 30.01.2019, 9.30-17 Uhr s.t., Raum 308, Varrentrappstr. 40-42, Campus Bockenheim

Trainer: Samuel Sindhu (studiumdigitale)


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Gruppenprozesse verstehen und im Tutorium steuern

Gruppendynamische Prozesse beeinflussen die Lehr- und Lehrsituation in Tutorien. Als Tutor*In vermitteln Sie nicht nur Wissen, sondern Sie steuern aktiv den Gruppenprozess und unterstützen die Gruppe in der Entwicklung eigener Selbststeuerungskräfte. Das Training möchte Sie darin unterstützen zwischen diesen Anforderungen sensibel zu balancieren.

In diesem Training befassen wir uns mit den Fragestellungen:

  • Wie funktioniert eine Gruppe?
  • Welche Rollen gibt es in einer Gruppe?
  • Wie kann ich als Tutor*in die Gruppendynamik im positiven Sinne lenken?

Der Besuch eines Grundlagentrainings ist Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Vertiefungstraining.

Termin: 13.02.2019, 9.30-17 Uhr s.t., Raum 308, Varrentrappstr. 40-42, Campus Bockenheim

Trainerin: Ulrike Timmler (studiumdigitale)


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Wissenschaftliches Schreiben und Schreibdidaktik (Schreibzentrum)

Die Trainings Wissenschaftliches Schreiben und Schreibdidaktik werden vom Schreibzentrum für Tutor*innen geisteswissenschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Fächer angeboten. In den Workshops wiederholen die Tutor*innen erstens die Arbeitsschritte für das Verfassen eines wissenschaftlichen Textes und erhalten zweitens Einblick in begleitende schreibdidaktische Methoden. Ziel ist, dass Sie anderen Studierenden sinnvolle Hilfestellungen beim Schreiben eines wissenschaftlichen Textes geben können.

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Vertiefungen in den Rechtswissenschaften

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