Lehrforschungsprojekte

Zeitzeugenprojekt: Studieren an der Goethe-Universität (1949-2001)

Studiengruppezeitzeugen

Studiengruppe 100 Jahre Goethe Universität - Identität und Erinnerung (zusammen mit Dr. des. Peter Gorzolla)

Dauer: WS 2012/13 - WiSe 2014/15
Direkt zum OLAT-Kurs


Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Goethe-Universität haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Oral-History-Projekt entwickelt. Sie haben ehemalige Studierende der Goethe-Universität nach ihrem Studium, ihren Erfahrungen, ihren damaligen Zielen, der Studiensituation und ihrem Alltag befragt.

Die Zeitzeugeninterviews wurden auf Video aufgenommen und auf dem USE-Portal veröffentlicht: https://use.uni-frankfurt.de/zeitzeugenprojekt/.

Die Studiengruppe wurde unterstützt durch das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften.


Die Universität (Frankfurt) als Erinnerungsort

Erinnerungsort

Forschungsseminar

Erinnerung ist inzwischen ein Zentralbegriff des öffentlichen Umgangs mit Geschichte. Im Seminar haben die Studierenden anhand von Grundlagentexten das methodische Konzept kennengelernt, das mit dem vom französischen Historiker Pierre Nora geprägten Begriff Erinnerungsort verbunden ist.

In einen zweiten Schritt haben sie dieses Konzept am Beispiel der Universität Frankfurt selbst forschend erprobt und dabei die Breite dieses Ansatzes ausgelotet. Das 100jährige Jubiläum der Frankfurter Universität 2014 bot den Anlass zu erkunden, welche Ereignisse ihrer Vergangenheit die Universität erinnert, wer die Akteure und Träger der Erinnerung sind, und in welcher Form kollektive Erinnerung sich vollzieht, an welchen Räumen, Ereignissen oder Gegenständen sie kristallisiert.

Die Ergebnisse sind auf dem USE-Portal veröffentlicht:
https://use.uni-frankfurt.de/erinnerungsort/


Studieren in Frankfurt in der Nachkriegszeit

Ba b145 bild f005759 0014 frankfurt main

Forschungsseminar

Bild: Bundesarchiv B 145 Bild F-005759-0014 Foto: Schlempp | 30. Juni 1958


Trümmer und Ruinen, Hunger, Vertreibung und Entwurzelung prägten die erste Nachkriegszeit, doch auch die Hoffnung auf einen Neubeginn, auf Demokratie, auf eine Zukunft ohne Nationalsozialismus und Krieg. Nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft und des Krieges war Deutschland von den Siegermächten besetzt, Verwaltungen begannen allmählich, unter Aufsicht der Alliierten, wieder zu arbeiten.

Die politische Entwicklung und ihre Auswirkung auf den Alltag der Menschen haben die Studierenden am Beispiel der Johann Wolfgang von Goethe-Universität und ihrer Studierenden kennengelernt. Sie haben dann jeder ein eigenes kleines Forschungsthema selbständig entwickelt und auf der Grundlage von Akten des Frankfurter Universitätsarchivs bearbeitet.

Die Ergebnisse wurden auf dem USE-Portal veröffentlicht:
https://use.uni-frankfurt.de/studieren-nachkriegszeit/
.