Projekte

Das Schreibzentrum führt verschiedene Projekte in Kooperation mit anderen Organisationen und Instituten durch.


Wissen (mit-)teilen - pharmazeutisch schreiben lernen

Projektlaufzeit: Dezember 2015 bis Juli 2017

Projektleitung: Dr. Florian Durst und Dr. Nadja Sennewald

Im Rahmen des Pilotprojekts Wissen (mit-)teilen - pharmazeutisch schreiben lernen entwickelte das Schreibzentrum in Zusammenarbeit mit den Fachlehrenden der Pharmakologie ein schreibdidaktisches Konzept, um die Studierenden bei der Entwicklung ihrer professionellen kommunikativen Kompetenzen zu fördern. Im Rahmen des Projektseminars zu “Fertigarzneimitteln” beschäftigen sich jedes Semester alle Studierenden des 8. Semesters mit dem aktuellen Stand der Forschung zu einem gesundheitspolitisch relevantem Thema, z. B. ‘Diabetisfolgeerkrankungen’. Die Studierenden recherchieren in Kleingruppen den aktuellen Stand der Arzneimittelforschung, schreiben einen Überblicksartikel, der zur Information für Ärzt*innen und Apotheker*innen dient und präsentieren ihre Ergebnisse auf einer Fachtagung. Diese richtet sich ebenfalls an Ärzt*innen und Apotheker*innen, die ihr fachliches Wissen auffrischen möchten und wird von der Landesapothekerkammer Hessen offiziell als Fortbildung anerkannt.

Ein Mitarbeiter des Schreibzentrums entwickelte mit Lehrenden und Studierenden einen Leitfaden mit dem Ziel, die Studierenden bei ihren Schreibprozessen und die Lehrenden bei der Qualitätssicherung der Überblicksartikel zu unterstützen.

Wir bedanken uns vielmals für die großzügige Unterstützung bei der Klaus Tschira Stiftung!


#reprometh - Reproduktion und Methode

Wintersemester 2016/2017

Projektbeteiligte: Helen Barr, Doris Reichert und Thorsten Wübbena (Kunstgeschichte), Daniel Spielmann (Schreibzentrum)

Ein Blogprojekt in der Kunstgeschichte

Im Vorfeld des Lehrprojektes “Reproduktion und Methode” am kunsthistorischen Institut der Goethe-Universität Frankfurt traten die drei Beteiligten Lehrenden an das Schreibzentrum heran. Sie wünschten sich Anregungen über Möglichkeiten der Integration des Schreibens in ihre Lehre. Studierende sollten nicht erst am Seminarende Hausarbeiten verfassen, sondern semesterbegleitend durch das Schreiben vermittelte Auseinandersetzungen mit den Seminarinhalten führen. Zudem erhofften sich die Lehrenden, mit ihrem Lehrprojekt innerhalb ihrer Fachgemeinschaft sichtbar zu werden. 

Das Schreibzentrum begleitete das Projekt bereits in einer frühen Phase seiner Entstehung: Gemeinsam mit den Lehrenden wurden Einsatzszenarien für das Medium Blog sowie mögliche Strukturen diskutiert. Während des Semesters erhielten die Studierenden Feedback vom Schreibzentrum auf die gebloggten Texte und bekamen Einblicke in Synergieeffekte, die sich bei der Vernetzung von Blogs in sozialen Netzwerken (am Beispiel von Twitter) ergeben können. Am Semesterende wurden die Erfahrungen der Studierenden mit dem digitalen Schreiben mittels Fragebogen erhoben. Sie verweisen auf das vielfältige didaktische Potenzial, dass der Textsorte Blog innewohnt. Im Fachbereich selbst hat #reprometh Folgeprojekte inspiriert.

Sommer-Schreibcamp

In Zusammenarbeit mit der Written Art Foundation