Zentrum Geisteswissenschaften

Quelle: MuK, GU Frankfurt


Was ist das Zentrum Geisteswissenschaften?

Im Zentrum Geisteswissenschaften intensivieren die geisteswissenschaftlichen Fächer die Zusammenarbeit in Fragen der Lehre. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Verbesserung der Studieneingangsphase.

Zu Beginn des Studiums werden in jeder geisteswissenschaftlichen Disziplin Kernkompetenzen erworben, die für den Studienerfolg entscheidend sind. Dies sind insbesondere analysierendes Lesen, korrektes Exzerpieren und präzises Argumentieren beim Schreiben wissenschaftlicher Texte. Eine reflektierte und kritische Haltung ist dabei charakteristisch für das wissenschaftliche Arbeiten in allen Geisteswissenschaften. Die Kernkompetenzen und die Fähigkeit zum präzisen sprachlichen Ausdruck bilden die Voraussetzung für ein erfolgreiches forschungsorientiertes Studium und qualifizieren Geisteswissenschaftler auch für den außeruniversitären Arbeitsmarkt.

Erworben und eingeübt werden diese Kernkompetenzen primär in den jeweiligen Fachveranstaltungen. Die Lehrenden vermitteln in differenzierten und aufeinander abgestimmten Lehrveranstaltungen sowie ergänzenden Beratungsangeboten die benötigten Kernkompetenzen  für ein erfolgreiches Studium. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums Geisteswissenschaften entwickeln gemeinsam innovative Lehrformate, die den Studierenden das Erlernen geisteswissenschaftlicher Kernkompetenzen erleichtern. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Schreibzentrum, das ein fachübergreifendes Unterstützungs- und Beratungsangebot anbietet.

Das Zentrum besteht aus den sechs Fachbereichen:

Rechtswissenschaft (FB01) Katholische Theologie (FB07) Sprach- und Kulturwissenschaften (FB09)
Evangelische Theologie (FB06) Philosophie & Geschichtswissenschaften (FB08) Neuere Philologien (FB10)

Die Zusammenarbeit im Zentrum koordiniert Prof. Dr. Barbara Wolbring



Neuigkeiten am Zentrum Geisteswissenschaften




Referateseminare – besser als ihr Ruf?

Impulse aus der hochschuldidaktischen Forschung

Mittwoch, 24. Januar 2018 von 10 c.t. bis 12 Uhr
Raum SH 3.501

Dr. Julia Mendzheritskaya und Dipl. Psych. Julia Mordel
(IKH - Interdisziplinäres Kolleg Hochschuldidaktik)

Referate sind an der Hochschule ein verbreitetes Lehr-/Lernformat, dessen Vor- und Nachteile unterschiedlich bewertet werden. Was lernen Studierende, wenn sie ein Referat selbst halten oder als Zuhörer an einer Präsentation teilnehmen? Inwiefern kann ein Referat als Studien- oder Prüfungsleistung eigesetzt werden? Neben den klassischen Szenarien für Referateseminare wünschen sich viele Lehrende Ideen für Möglichkeiten, wie sie Lehrveranstaltungssitzungen mit studentischen Präsentationen anders gestalten können. Unter Einbezug von aktuellen Erkenntnissen aus der hochschuldidaktischen Forschung werden an diesem Lehrlabortermin unterschiedliche Szenarien für Referateseminare vorgestellt und auf die Lehrveranstaltungen der Teilnehmenden beispielhaft übertragen.

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Lehrlabor am 13.12.2017: Sprache ansprechen?

Grammatik in der Fachlehre

Mittwoch, 13. Dezember 2017 von 10 c.t. bis 12 Uhr
Raum IG 1.418

PD Dr. Ingo Feldhausen (Institut für Romanistik) und Dr. Daniel Spielmann (Schreibzentrum)

Argumentation und Struktur haben oberste Priorität bei studentischen Texten, Rechtschreibung und Grammatik werden oft als nachgeordnete „Probleme“ angesehen - aber ist das so richtig? Ingo Feldhausen illustriert anhand studentischer Texte auftretende Grammatikschwächen und will anschließend mit einem Einblick in seine Lehrerfahrung zur Diskussion über die Rolle von Rechtschreibung und Grammatik in der Lehre anregen.

Wie man Grammatik in der Lehre adressieren kann und inwieweit dies mit der Vermittlung von fachlichen Inhalten kollidiert, bespricht Daniel Spielmann. Er zeigt unterschiedliche Wege auf, Grammatik in die Lehre zu integrieren. Hierfür stellt er u.a. einen Grammatik-Input vor, mit dem er in Lehrveranstaltungen Studierende adressiert, um sie für die acht häufigsten Fehlertypen zu sensibilisieren.

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Schreiben und kritisches Denken

Wie lernt man Denken, und was macht das Denken „kritisch“?

Mittwoch, 29. November 2017 von 10 c.t. bis 12 Uhr
Raum Casino 823

Prof. em. Dr. Otto Kruse (Winterthur)


Kritisches Denken sollen die Studierenden erlernen – doch was genau ist das und wie lässt es sich vermitteln? Otto Kruse zeigt in seinem Vortrag, warum Schreiben die nachhaltigste Art ist, selbständiges Denken in Gang zu setzen. Hierfür greift er auf Kernelemente der Vermittlung von Denkkompetenz zurück. Er zeigt, dass Argumentieren den wichtigsten didaktischen Zugang zu direkter Unterweisung in kritischem Denken darstellt und deshalb explizit unterrichtet werden sollte. Otto Kruse ist einer der Begründer der wissenschaftlichen Schreibforschung und Schreibdidaktik im deutschsprachigen Raum. Bis 2015 leitete er das Centre for Academic Writing der ZHAW in Zürich.
Auch in der Schreibbegleitung tätige Tutor*innen sind zu diesem Lehrlabor spezial herzlich eingeladen.

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