Zentrum Geisteswissenschaften

Quelle: MuK, GU Frankfurt


Was ist das Zentrum Geisteswissenschaften?

Im Zentrum Geisteswissenschaften intensivieren die geisteswissenschaftlichen Fächer die Zusammenarbeit in Fragen der Lehre. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Verbesserung der Studieneingangsphase.

Zu Beginn des Studiums werden in jeder geisteswissenschaftlichen Disziplin Kernkompetenzen erworben, die für den Studienerfolg entscheidend sind. Dies sind insbesondere analysierendes Lesen, korrektes Exzerpieren und präzises Argumentieren beim Schreiben wissenschaftlicher Texte. Eine reflektierte und kritische Haltung ist dabei charakteristisch für das wissenschaftliche Arbeiten in allen Geisteswissenschaften. Die Kernkompetenzen und die Fähigkeit zum präzisen sprachlichen Ausdruck bilden die Voraussetzung für ein erfolgreiches forschungsorientiertes Studium und qualifizieren Geisteswissenschaftler auch für den außeruniversitären Arbeitsmarkt.

Erworben und eingeübt werden diese Kernkompetenzen primär in den jeweiligen Fachveranstaltungen. Die Lehrenden vermitteln in differenzierten und aufeinander abgestimmten Lehrveranstaltungen sowie ergänzenden Beratungsangeboten die benötigten Kernkompetenzen  für ein erfolgreiches Studium. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums Geisteswissenschaften entwickeln gemeinsam innovative Lehrformate, die den Studierenden das Erlernen geisteswissenschaftlicher Kernkompetenzen erleichtern. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Schreibzentrum, das ein fachübergreifendes Unterstützungs- und Beratungsangebot anbietet.

Das Zentrum besteht aus den sechs Fachbereichen:

Rechtswissenschaft (FB01) Katholische Theologie (FB07) Sprach- und Kulturwissenschaften (FB09)
Evangelische Theologie (FB06) Philosophie & Geschichtswissenschaften (FB08) Neuere Philologien (FB10)

Die Zusammenarbeit im Zentrum koordiniert Prof. Dr. Barbara Wolbring



Neuigkeiten am Zentrum Geisteswissenschaften




Mündliche Prüfungen vorbereiten und anleiten

Mittwoch, 16. Mai 2018 von 10 c.t. bis 12 Uhr
PA P22

Dr. Dipl. Psych. Miriam Hansen
(IKH - Interdisziplinäres Kolleg Hochschuldidaktik)

Mündliche Prüfungen erfordern von den Prüfenden eine geschickte Gesprächsführung, hohe Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, von Merkmalen der Prüflinge zu abstrahieren, um zu einem fairen und zuverlässigen Urteil zu kommen.
Wir wollen den Erfahrungsaustausch zwischen Prüfenden anregen mit dem Ziel, gute Strategien für Vor- , Nachbereitung und Durchführung von mündlichen Prüfungen in den Geisteswissenschaften zu erarbeiten. Die Problematik von Urteilsfehlern wird beleuchtet, und es werden Gesprächsführungstechniken zur angenehmen und effizienten Gestaltung von mündlichen Prüfungen vorgestellt und diskutiert.

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Studentisches Feedback im Seminar

Peer-Feedback auf Texte und Referate anleiten

Mittwoch, 24. April 2018 von 10 c.t. bis 12 Uhr
Raum IG 1.418

Dr. Julia Mendzheritskaya
(IKH - Interdisziplinäres Kolleg Hochschuldidaktik)

Zu den wichtigsten Funktionen des studentischen Peer-Feedbacks gehört neben der Förderung des selbstständigen Lernens auch das Einüben des wissenschaftlichen Umgangs mit eigenen und fremden Produkten eines Lernprozesses wie z.B. Texte oder Referate. Deswegen wird das Peer-Feedback immer häufiger als eine Lehr-Lernaktivität in Lehrveranstaltungen eingesetzt. An Hand von unterschiedlichen Peer-Feedback-Bögen besprechen wir in diesem Lehrlabor Formate und Anwendungsbereiche für das studentische Peer-Feedback in universitärer Lehre. Unterschiedliche Szenarien für den Einsatz von Peer-Feedback in Lehrveranstaltungen werden vorgestellt und auf die Lehrveranstaltungen der Teilnehmenden beispielhaft übertragen.

» Plakat mit allen Infos [PDF]


Das Lehrlabor im Sommersemester 2018

Viele spannende Themen rund um die Lehre

  • 25.04. Studentisches Feedback im Seminar. PeerFeedback auf Texte und Referate anleiten (Dr. Julia Mendzheritskaya, IKH) - IG 1.418
  • 16.05. Mündliche Prüfungen vorbereiten und anleiten (Dr. Miriam Hansen, IKH) - PA P22
  • 06.06. Erklärvideos in der Lehre. Ein neues Instrument gezielt einsetzen (Martin Stelte M.A., Zentr. Geisteswissenschaften) - SH 0.106
  • 27.06. Nach der Hausarbeit. Wie erreiche ich Studierende mit meinem Feedback? (Dr. Julia Mendzheritskaya, Lukas Schulze-Vorberg, IKH) - SH 0.104
Die Veranstaltungen finden jeweils mittwochs von 10 c.t. bis 12 Uhr statt.
» Plakat mit allen Terminen zum Download [PDF]


Tutorienprogramm: Wintersemester 2018/19

Für das Wintersemester 2018/19 stehen im Projekt „Starker Start ins Studium“–Zentrum Geisteswissenschaften wieder Mittel für Tutorien zur Verfügung. Damit soll insbesondere eine Verbesserung der Studieneingangsphase ermöglicht werden. Lehrende der geisteswissenschaftlichen Fachbereiche  (1, 6, 7, 8, 9 und 10) der Goethe-Universität können diese Mittel jeweils für ein Semester beantragen für studentische Tutorien während der Vorlesungszeit.

Details zur Ausschreibung und den Vergabekriterien finden Sie im Infoblatt.

Die Antragstellung erfolgt über ein elektronisches Formular.

Anträge können vom 03.04. bis zum 15.05.2018 eingereicht werden.


Referateseminare – besser als ihr Ruf?

Impulse aus der hochschuldidaktischen Forschung

Mittwoch, 24. Januar 2018 von 10 c.t. bis 12 Uhr
Raum SH 3.501

Dr. Julia Mendzheritskaya und Dipl. Psych. Julia Mordel
(IKH - Interdisziplinäres Kolleg Hochschuldidaktik)

Referate sind an der Hochschule ein verbreitetes Lehr-/Lernformat, dessen Vor- und Nachteile unterschiedlich bewertet werden. Was lernen Studierende, wenn sie ein Referat selbst halten oder als Zuhörer an einer Präsentation teilnehmen? Inwiefern kann ein Referat als Studien- oder Prüfungsleistung eigesetzt werden? Neben den klassischen Szenarien für Referateseminare wünschen sich viele Lehrende Ideen für Möglichkeiten, wie sie Lehrveranstaltungssitzungen mit studentischen Präsentationen anders gestalten können. Unter Einbezug von aktuellen Erkenntnissen aus der hochschuldidaktischen Forschung werden an diesem Lehrlabortermin unterschiedliche Szenarien für Referateseminare vorgestellt und auf die Lehrveranstaltungen der Teilnehmenden beispielhaft übertragen.

» Plakat mit allen Infos [PDF]



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