Dr. Markus Häfner

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Herzlich willkommen auf meiner Mitarbeiterwebseite!

Seit dem Wintersemester 2011/12 bin ich im Projekt »Starker Start ins Studium« am Zentrum Geisteswissenschaften tätig.

Mein Tätigkeitsfeld umfasst

  • die Entwicklung fachspezifischer eLearning-Anwendungen
  • die mediendidaktische Beratung von Lehrenden,
  • Fachlehre am Historischen Seminar,
  • Forschungs- und praxisnahe Lehrprojekte und
  • ePublishing-Vorhaben für Studierende.

BITTE BEACHTEN:

Diese Webseite wird nicht mehr aktualisiert. Alle aktuellen Informationen finden Sie unter www.markushaefner.de.


Wichtige Informationen für Studierende:

  • Sprechstunde: individuelle Termine nach Vereinbarung per Mail.
  • Am 30. September 2016 verlasse ich die Goethe-Universität. Bitte melden Sie sich rechtzeitig vorher, falls Sie noch eine Unterschrift meinerseits benötigen.

Publikationen Projekte Lehre Vita Forschung

Publikationen

Publikationen


Aktuelle Veröffentlichungen und Vorhaben

Ein vollständiges Schriftenverzeichnis finden Sie im Bereich Publikationen und Aktivitäten.

Im Druck 2016

  • „Aufbau nur über Zerstörung!“ – Debatten über den Umgang mit beschädigter oder zerstörter Bausubstanz nach dem Zweiten Weltkrieg und die Entscheidungsfaktoren für oder gegen einen Wiederaufbau: Das Beispiel Hanau (im Druck)
  • Die Integration von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen in Hanau nach dem Zweiten Weltkrieg (im Druck)
  • Die Rückführung und Integration ehemaliger Hanauer Zwangsarbeiter (im Druck)
  • Sechs Städte im Luftkrieg – eine Erinnerung? (im Druck - zusammen mit Studierenden am Historischen Seminar der Goethe-Universität)

Publikationen 2015

  • »Jede Stadt braucht ihr Gesicht«. Der Wiederaufbau der Stadt Hanau nach 1945 – Zwei Dekaden zwischen Zerstörung und Urbanität (= Hanauer Geschichtsblätter 49), Hanau 2015 [Dissertation | Kurzbeschreibung] - Ausgezeichnet mit dem Otto-Borst-Preis 2015.

Ausstellungen

  • Die Selektion von Entebbe? [in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank].

 Herausgeberschaft/Schriftleitung/Layout

  • Neues Magazin für Hanauische Geschichte [Band 2013, Band 2014, Band 2015, Band 2016 (i.V.)].
  • Nachrichten aus einer unruhigen Zeit. Hanau in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts, hg. v. Markus Häfner und Michael H. Sprenger (= Hanauer Geschichtsblätter 50), Hanau 2016 (im Druck).

Projekte

Projekte


Am Zentrum Geisteswissenschaften umfasst meine Tätigkeit im Bereich eLearning folgende Vorhaben und Projekte:

Neu- und Weiterentwicklung fachspezifischer eLearning-Angebote (Selbstlernmodule, Game Based Learning, mobile Learning u.ä.):
  • ReBiB: (Selbstlern-)Werkzeuge zur Vermittlung wissenschaftlicher Kernkompetenzen in den Bereichen Recherche, Bibliographieren, Beschaffen und Bibliotheksnutzung
    Mit dem Projekt ReBiB stellt das Zentrum Geisteswissenschaften für Lehrende und Lernende ein breites Spektrum an Einführungen – insbesondere für Studienanfänger – für die Arbeitstechniken Recherchieren und Bibliographieren sowie zur Nutzung der Universitätsbibliotheken zur Verfügung. 
  • IG Farben-Haus 3D: 3D-Informationstool für Studienanfänger
    Die Universität ist für viele Studienanfänger zunächst eine fremde Welt. Zur ersten Orientierung ist daher ein virtuelles 3D-Modell des IG-Farben-Hauses entwickelt worden. Das Konzept setzt auf die Strategie des spielerischen Lernens und Game Based Learnings/Trainings. Gemäß des Konzept eines »Serious Games« wird das Spiel als methodischer Ansatz genutzt, um Inhalte und Informationen zum Studium zu vermitteln. 
  • Schreibtypentest: Online-Selbsttest, um den eigenen Schreibtyp zu ermitteln (entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Schreibzentrum der Goethe-Universität)
ePublishing, Lehrforschung und Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnise:
  • USE: Universität Studieren / Studieren Erforschen: Lehrforschungsprojekt im Rahmen des Universitätsjubiläums 2014
    Die Verbindung von Forschung und Lehre macht den Charakter einer Universität aus. Hierzu gehört auch die Möglichkeit, Studierenden frühzeitig die Chance zur Veröffentlichung und Präsentation eigener Forschungensergebnisse zu geben. Im Rahmen des Lehrforschungsprojektes USE präsentierten Lehrende ihre Lehrmethoden und Studierende ihre Forschungsergebnisse - zum einen als Vorträge oder Poster auf dem Studienkongress UNIversal am 15. Juli 2014 und zum zweiten als Online-Publikationen unter http://use.uni-frankfurt.de.

Beratung und mediendidaktische Unterstützung von Dozent*innen bei der Entwicklung und Umsetzung von eLearning-Konzepten

Nähere Hinweise erhalten Sie auf den jeweiligen Subseiten. Bei Fragen freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme!

Lehre

Lehre

Im Sommersemester 2016 biete ich zwei Veranstaltungen am Historischen Seminar an:

  • ÜBUNG: "Groß wurde Frankfurt durch die Kraft der Bürger": 200 Jahre Polytechnische Gesellschaft

Das Projekt nimmt das 200-jährige Jubiläum der Polytechnischen Gesellschaft am 24. November 2016 zum Anlass, Studierende einen Stadtrundgang auf den Spuren der Polytechnischen Gesellschaft entwickeln und gestalten zu lassen. Die Teilnehmer*innen werden sich intensiv und praxisnah mit dem Prozess der Popularisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse in Form einer Broschüre als Stadtrundgang auseinandersetzen und diese gestalten lernen.


  • PROSEMINAR: Einführung in das Studium der neueren Geschichte: Die Nürnberger Prozesse

Das Proseminar dient im Rahmen des Grundstudiums zur Aneignung grundlegender Fähigkeiten für das Studium der Geschichte. Die Einführung erfolgt am Beispiel der Nürnberger Prozesse.

Vita

Vita


Auszeichnungen

  • Otto-Borst-Preis 2015 zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Fachgebieten Stadtgeschichte, Stadtsoziologie, Denkmalpflege und Stadtplanung für die Dissertation »Jede Stadt braucht ihr Gesicht«. Der Wiederaufbau der Stadt Hanau nach 1945 – Zwei Dekaden zwischen Zerstörung und Urbanität [Kurzbeschreibung]
  • Berufung zum Hanauer Stadthistoriker für die Jahre 2014 und 2015
    Forschungsvorhaben: Hanaus städtische Entwicklung an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert - Die Amtszeit von Dr. Eugen Gebeschus als Hanauer Oberbürgermeister [Projektskizze]




Vita

  • seit 2012: Wiss. Mitarbeiter, Projekt »Starker Start ins Studium«, Goethe-Universität Frankfurt
  • 2013/2014: Wiss. Mitarbeiter, GU100-Lehrforschungsprojekt USE: Universität Studieren / Studieren Erforschen, Goethe-Universität Frankfurt
  • 2013: Promotion mit der Arbeit »Jede Stadt braucht ihr Gesicht«. Hanau und sein Wiederaufbau – Zwei Dekaden zwischen Zerstörung und Urbanität«, FB Philosophie und Geschichtswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt [Kurzbeschreibung]
  • 2011: Wiss. Hilfskraft, Projekt »Starker Start ins Studium«, Goethe-Universität Frankfurt
  • 2010-2011: Wiss. Hilfskraft, Projekt »eLearning mit Lernmodulen«, Historisches Seminar, Goethe-Universität Frankfurt
  • 2009-2010: Wiss. Hilfskraft, Projekt »Schulpraktische Studien«, Historisches Seminar, Goethe-Universität Frankfurt
  • 2006-2008: Stud. Hilfskraft, Lehrstuhl Mittelalter II, Historisches Seminar, Goethe-Universität Frankfurt
  • 2003-2008: Magisterstudium, Mittlere und Neuere Geschichte / Politologie, Goethe-Universität Frankfurt | 2008: Abschluss »Magister Artium«
  • 2001-2003: Berufsausbildung Fachinformatiker FR Anwendungsentwicklung

Forschung

Forschung


Im Rahmen der Verleihung des Stipendiums »Hanauer Stadthistoriker« für die Jahre 2014/15 forsche ich in diesem Zeitraum über die Stadtentwicklung der heutigen Brüder-Grimm-Stadt an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, insbesondere während der Amtszeit von Dr. Eugen Gebeschus.

Der Wandel Hanaus von der gewerblich geprägten Kleinstadt des 17. und 18. Jahrhunderts zur industriell dominierten Mittelstadt des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts ist maßgeblich Gebeschus‘ Werk. Im Falle von Eugen Gebeschus liegt der seltene Fall vor, dass der ehemalige Oberbürgermeister eine über 600-seitige handschriftliche Lebensgeschichte hinterlassen hat, in der er nahezu alle Stationen seines Lebens streift: Elternhaus, Kindheit, Studium, Tätigkeit als Anwalt und (Ober-)Bürgermeister.

Aus den Quellen soll ein gesellschaftliches, wirtschaftliches und soziales Bild Hanaus und seiner Entwicklung sowie der umliegenden Gemeinden während der Wirkenszeit von Eugen Gebeschus in Hanau entstehen. Dabei ist auch das Umfeld von Gebeschus insbesondere die Vermischung und Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Militär im städtischen Bürgertum zu betrachten. Die Forschungen sollen in einer Monographie mit umfangreichem Bildmaterial aufgearbeitet und publiziert werden. [Projektskizze lesen]




Weitere Forschungsinteressen

  • Wiederaufbaugeschichte der Bundesrepublik nach 1945, insbesondere hessischer Städte und der Stadt Hanau [abgeschlossen | Kurzbeschreibung]
  • Stadtgeschichte
  • Linksterrorismus und Öffentlichkeit
  • Erinnerungskultur und Geschichtspolitik
  • Universitäts- und Bildungsgeschichte
  • Bürgertum und Familiengeschichte
  • eLearning in der Lehre

Studentisches Ausstellungsprojekt »Die Selektion von Entebbe?« eröffnet

Über 100 Besucher bei der Vernissage

Am 21. September 2016 wurde das studentische Ausstellungsprojekt »Die Selektion von Entebbe?« in der Bildungsstätte Anne Frank feierlich eröffnet. Die acht studentischen Kurator*innen Anna Ewald, Juliette Heinikel, Kevin Müller, Friederike Odenwald, Marlon Saadi, Lena Senoner, Julia Wirth und Robert Wolff studieren Geschichte im Haupt- oder Nebenfach an der Goethe-Universität Frankfurt. Im Rahmen zweier Lehrveranstaltungen im SoSe 2015 und WiSe 2015/16 leiteten die beiden Lehrenden Dr. Torben Giese und Dr. Markus Häfner an, wie ein Ausstellungskonzept entwickelt und praxisnah mit außeruniversitären Partnern umgesetzt wird.

Am 27. Juni 1976 entführte ein Kommando der Volksfront zur Befreiung Palästinas eine Air France-Maschine auf dem Weg von Tel Aviv nach Paris und leitete es nach Entebbe in Uganda um. Die Entführer*innen, zu denen mit Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann auch zwei Linksterrorist*innen aus Frankfurt gehörten, ließen einige Passagiere frei und hielten die anderen Geißeln fest. Wonach diese Aufteilung erfolgte, ist bis heute umstritten. Die Ausstellung erzählt ausgehend von den Aussagen der Zeitzeug*innen der Selektion von Entebbe die Entstehung und Entwicklung der antisemitischen Deutungsweise der Gefangenenaufteilung. Sie stellt die Opfer und ihre Erinnerungen in den Mittelpunkt, wobei viele Fragen zum Ereignis selbst im Unklaren bleiben. Zum zweiten schildert die Ausstellung die Diskussionen über den antisemitischen Hintergrund der Gefangenenaufteilung, die in Deutschland vor allem unter den in der Bundesrepublik lebenden Juden wie auch in der Frankfurter Jüdischen Gemeinde und auch in den Gruppierungen des linkspolitischen Spektrums intensiv geführt wurde. Die Intensität letzterer Erinnerungs- und Deutungsdiskurse stand nach dem Abflauen der aktuellen Berichterstattung in starkem Kontrast zum offensichtlichen Desinteresse der Öffentlichkeit und deren Deutung der Ereignisse von Entebbe als Akt auswärtiger Politik. So zeigt die Ausstellung, wie sehr sich die verschiedenen Positionen zu den Ereignissen von Entebbe in der deutschen Öffentlichkeit, bei den politisch linken Gruppierungen und unter den in Deutschland lebenden Juden teils bis heute unterscheiden.

Zu sehen ist die Ausstellung „Die Selektion von Entebbe?“ vom 21. September 2016 bis zum 21. Dezember 2016 in der Bildungsstätte Anne Frank. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen und Workshops ergänzt die Ausstellung.

» Rahmenprogramm [PDF]

Weitere Infos unter: www.selektion-von-entebbe.de und http://www.bs-anne-frank.de/ausstellungen/selektion-von-entebbe/

Social Media: https://www.facebook.com/Studentisches-Ausstellungsprojekt-Die-Selektion-von-Entebbe-1574191009576040/

Die Ausstellung in der Presse
FNP v. 4. Juli 2016: Wer erinnert sich noch an Entebbe?, URL: http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Wer-erinnert-sich-noch-an-Entebbe;art675,2091572


Stadtrundgang »Das polytechnische Frankfurt« vorgestellt

Ein Projekt von Studierenden am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt

Schon wieder ein Stadtrundgang durch Frankfurt? Diese Frage stellten sich auch die sieben Studierenden Kai Balazs-Bartesch, Christina Held, Alexander Hofmann, Felix Machka, Kevin Müller, Friederike Odenwald und Timo Spiegel, als sie die erste Sitzung der Übung „Groß wurde Frankfurt durch die Kraft seiner Bürger – 200 Jahre Polytechnische Gesellschaft“ unter der Leitung von Dr. Markus Häfner und Dr. Torben Giese besuchten.

Sightseeing-Touren und historische Stadtrundgänge durch die Mainmetropole gibt es schließlich zahlreiche. In Kooperation zwischen den beiden am Historischen Seminar der Goethe-Universität Lehrenden und der Polytechnischen Gesellschaft entstand anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Gesellschaft eine neue Art des historischen Stadtrundgangs durch die Bankenstadt. Die Studierenden recherchierten, konzipierten, verfassten Texte, suchten Fotografien heraus, diskutierten, korrigierten und setzten sich intensiv mit der Polytechnischen Gesellschaft und ihrer Verbindung zur Stadt Frankfurt auseinander. In einem viertägigen Blockseminar im österreichischen Kleinwalsertal erarbeiteten die Studierenden zehn Stationen, die das gesellschaftliche und bürgerschaftliche Engagement der Polytechnischen Gesellschaft zeigen.

Die Broschüre ist seit dem 20. September 2016 bei der Polytechnischen Gesellschaft erhältlich und liegt an mehreren Stellen am Campus Westend aus.

Pressespiegel