Lehre in Coronazeiten - Einige Tipps und Tricks

Liebe lehrenden Kolleg*innen,

wir möchten gemeinsam mit Ihnen Ihre Veranstaltungen im kommenden Semester so aufstellen, dass sie auch unter den gegebenen Einschränkungen der Präsenz funktionieren.

Da die empfohlenen Werkzeuge für vollsynchrone E-Learning-Szenarien wie z.B. ein "Virtual Classroom" (Vidyo, Adobe Connect über DFN, u.a.) als direkter Ersatz für Präsenzlehre dem vollen Semesterbetrieb u.U. nicht standhalten können, ist deren Nutzung mit Risiken verbunden. Darum setzen wir darauf, die Last möglichst zu entzerren und gleichmäßiger zu verteilen.

Bevor Sie sich mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten vertraut machen, möchten wir Sie daher bitten, zu reflektieren, welches die spezifischen Anforderungen Ihrer Veranstaltung sind. Machen Sie sich bewusst, dass nicht alle Studierenden über schnelle Internetverbindungen, Datenflats und ausreichende Hardware verfügen. Planen Sie zeitabhängige (synchrone) und datenintensive Anwendungen wie Video- und Webkonferenzen nur ein, wenn dies für ihr Szenario wirklich erforderlich ist.

Eine allgemeine Aufstellung von Szenarien und dazugehörigen Tools haben uns erfreulicherweise die Kolleg*innen von studiumdigitale zur Verfügung gestellt, auf die wir bei unseren Hinweisen verweisen werden.

⇒ Hier geht's zum SD-Blog #Coronacampus

Auch sehr informativ ist die Seite unseres Schwesterzentrums für Geisteswissenschaften.

Wir werden diese Seite kontinuierlich weiter ausbauen und aktualisieren, um offene Fragen zu beantworten. Bitte setzen Sie sich gleich ein Bookmark und schauen Sie in den kommenden Tagen und Wochen immer wieder mal vorbei.

Gerne stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und bieten Ihnen konkrete Hilfe bei Planung und Umsetzung Ihrer Veranstaltung an. Bitte kontaktieren Sie uns über E-Mail eLearning-Team Riedberg

Es ist sehr hilfreich für uns, wenn Sie uns das ausgefüllte Anfrageformular zu Ihrer Veranstaltung mitschicken.

Möchten Sie Fragen stellen, die auch Ihre Kollegen betreffen könnten und beim eLearning am Riedberg aktiv mitdiskutieren, dann laden wir Sie recht herzlich zu unserem Chat ein!

Viele Grüße und bleiben Sie gesund!
Bertram Bühner und Lars Dietzel
 
Ihr eLearning-Team vom Zentrum Naturwissenschaften am Riedberg



Schnelleinstieg

Wenn Sie noch nie zuvor Erfahrungen mit digitaler Lehre gemacht haben, nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für den HFD-Blog-Post "Zum ersten Mal Online-Lehren dank Corona". Sie dürfen uns ansonsten gerne kontaktieren und uns um Vorschläge bitten.

Wenn Sie breits E-Learning-Tools (Lernplattform OLAT, Moodle o.ä.) genutzt haben oder digitales bzw. leicht digitalisierbares Material (z.B. ein Skript als PDF) haben, müssen Sie vielleicht gar nicht so viel ändern.

  • Schaffen Sie Verbindlichkeit, indem Sie Ihren Studierenden einen Plan präsentieren
  • Animieren Sie die Studierenden dazu, ihre Lerninhalte zu reflektieren, z.B. mit einem Lerntagebuch oder Portfolio.
  • Achten Sie auf die Student Workload - gerade in neuen Formaten wird der Zeitbedarf falsch eingeschätzt. 
  • Holen Sie sich Feedback von den Studierenden und passen Sie die Parameter (Stil, Technik, Zeit, Workload) an.
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Grundlegendes

"Digitalisierung der Lehre" ist kein neues Schlagwort - aber auf einmal ist es sehr präsent, denn von einem Tag auf den anderen müssen wir unsere gewohnte universitäre Lehre auf Formate umstellen, die ohne physische Präsenz auskommen

Das Ziel bleibt jedoch das Gleiche: Lernprozesse in Gang zu setzen und Studierende dazu zu befähigen und zu animieren, sich das nötige Wissen und die nötigen Kompetenzen zu erarbeiten.

Dies ist auch mit digitalen Methoden, Werkzeugen und Konzepten möglich. Drei Aspekte entscheiden dabei maßgeblich über den Erfolg einer (Online-)Lehrveranstaltung:

  1. das didaktische Konzept
  2. die geeigneten Medien und
  3. der maßvolle Umgang mit der Workload der Studierenden

Virtuelle Lehre muss auf einige didaktische Möglichkeiten der Präsenzlehre verzichten, bietet dafür an anderer Stelle starke Vorteile:

  • Zeit- und Ortsunabhängigkeit
  • unbegrenzte Wiederholbarkeit des Stoffes
  • individuelles Feedback für die Leistungen der Studierenden
  • Lernstandskontrolle für die Lehrenden

Diese Vorteile müssen wir beim Umbau unserer Lehrveranstaltungen berücksichtigen und effektiv nutzen.

Sicher wird diese Umstellung nicht ohne Aufwand vonstatten gehen. Wir werden dies bei unserer Beratung so weit wie möglich berücksichtigen und Lösungen vorschlagen, die auch mit geringerem Aufwand auskommen.

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Erwartungen

Wer als Lehrende/r keine oder wenig Erfahrung mit virtuellen Lehrformaten hat, sollte nicht sofort das perfekte Ergebnis erwarten, sei es technisch oder didaktisch.

  • Eine offene Kommunikation wird dazu beitragen, dass die Studierenden ihre Anstrengungen honorieren und Fehler tolerieren.
  • Aus gemachten Fehlern zu lernen, hilft, die Veranstaltung von Session zu Session iterativ zu verbessern.
  • Feedback sollte aktiv eingefordert werden, um Lernziele gemeinsam mit den Studierenden zu erreichen.
  • kein Meister ist je vom Himmel gefallen - holen Sie sich Rat von sowohl von Kolleg*innen als auch von Fachexpert*innen.

Vorlesungen online gestalten

Vorlesungen benötigen in ihrer Grundform wenig bis keine Interaktion. Mit folgenden Methoden können sie Ihre Vorlesung online zur Verfügung stellen:

  • Vorlesungsaufzeichnung (Bild + Ton)
  • Screencast (Folien + Stimme)
  • Podcast (nur Ton)
  • Livestream (Echtzeitübertragung)

Konkrete Hinweise und Anleitungen zu den einzelnen Methoden finden Sie im SD-Blog (Szenario 1 & 2).

Weitere Tipps zum Format:

  • Verzichten Sie nach Möglichkeit auf Livestreaming und bevorzugen Sie asynchrone Formate. Dies ermöglicht Studierenden das Pausieren und Wiederholen sowie eine freie Zeiteinteilung.
  • Konzentrieren Sie sich in Videos auf ausgewählte Aspekte und setzen Sie für die Vermittlung des Stoffs gezielt andere Quellen ein (Skript, Bücher - idealerweise als E-Book, Paper oder andere Online-Ressourcen).
  • Geben Sie Ihrer Vorlesung einen Rahmen, indem Sie Lernziele definieren und Verständnisfragen stellen.
  • Geben Sie außerdem den Studierenden die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen und beantworten Sie diese in der nächsten Vorlesung - notfalls per Mail oder besser und übersichtlicher mit den üblichen Werkzeugen auf einer Lernplattform (Forum).
  • Machen Sie sich bewusst, dass Sie in Videovorlesungen weniger zu einer anonymen Gruppe, sondern eher persönlich zu einzelnen Studierenden sprechen.

Zum Weiterlesen: Online Teaching per Mail
Tools zum Bereitstellen von Material: OLAT, MoodleHessenbox.

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Übungen/Tutorien online gestalten

Als interaktives Format, bei dem Studierende unter Aufsicht Lernstoff selbst bearbeiten, scheint eine Online-Umsetzung als "Echtzeit-Konferenz" besonders naheliegend. Allerdings muss dies nicht unbedingt in allen Fällen bzw. nicht für das gesamte Tutorium erforderlich sein.

Für die synchrone Zusammenarbeit (Echtzeit) eignen sich

Für die asynchrone Zusammenarbeit (zeitversetzt) eignen sich

  • gemeinsame Ordner
  • Forum, Wiki, Blog
  • Portfolio

Konkrete Hinweise und Anleitungen zu den einzelnen Werkzeugen und Methoden finden Sie im SD-Blog (Szenario 3). Lassen Sie auch das Thema Datenschutz nicht ganz außer acht.

Weitere Tipps zum Format:

  • Binden Sie Tutor*innen frühzeitig in Ihre Planung ein (siehe auch Hinweise zur Arbeit mit Tutor*innen). 
  • Überlegen Sie, was die Studierenden genau tun und lernen sollen und konzentrieren Sie sich auf diese Aspekte.
  • Stärken sie die Zusammenarbeit der Studierenden untereinander (Teams, Kleingruppen, Peer-Review...)!
  • Einige typische Übungsinhalte lassen sich in asynchrone oder halbsynchrone Formate umwandeln: Vorrechnen durch (kurze) kommentierte Ausarbeitungen, Kurzvorträge durch Webcam/Handyvideos/Sprachnachrichten der TN, Gruppendiskussionen in Foren oder im Chat.
  • Ersetzen Sie die Präsenz ggf. durch das Angebot individueller Online-Sprechstunden (mit Tutor*innen).
  • Behalten Sie sonstige Randbedingungen bei (Gruppenanmeldung, Gruppengrößen, Zuordnungen der Tutor*innen), um Verbindlichkeit und Routine zu schaffen.

Weiterhin sind die Punkte Übungsblätter, Abschreiben und Anwesenheitspflicht zu berücksichtigen. Empfehlungen hierzu werden demnächst ergänzt.

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Seminare online gestalten

Für Seminare, die (zumindest in den meisten naturwissenschaftlichen Settings) auf Vorträgen und Diskussionen basieren, gelten im Großen und Ganzen ähnliche Anforderungen wie für die Übungen.

Im Prinzip ähnelt das Szenario einer Vorlesung, die von Studierenden gehalten wird. In nicht zu großen Seminargruppen kann die Echtzeit-Konferenz unter den gegebenen Einschränkungen (Technik, Bandbreite, Teilhabe) ein gangbarer Weg sein. Es gibt jedoch auch Alternativen:

Alternative Vortragsmethoden
  • Selbstproduzierte Videos ("Ted-Talks"), ggf. Low-Tech - es zählt der Inhalt.
  • Screencasts mit Voiceover
  • Podcast (Audioaufzeichnung) und Foliendownload
Alternative Diskussionsmethoden
  • Telefonkonferenz / Group Call
  • Forum (ggf. langsam)
  • Chat, z.B. in einem Etherpad (kann schnell unübersichtlich werden)

Konkretere Vorschläge und Anleitungen für Studierende werden demnächst ergänzt.

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Mit Studierenden zeitgleich (synchron) kommunizieren

Synchrone Kommunikation muss nicht gleich "Videokonferenz" bedeuten, sie kann z.B. auch textbasiert sein (Chat/Messenger) oder sich nur auf Audio (Telefonkonferenz) beschränken.

Hierzu einige Überlegungen:

  • Synchrone Online-Settings benötigen explizite Regeln und erfordern Disziplin.
  • Synchrone Online-Settings fordern die Aufmerksamkeit stärker als bei physischer Präsenz.
  • Synchrone Online-Settings geben den Vorteil der zeitlichen/räumlichen Unabhängigkeit auf.
  • Videokonferenzen haben hohe technische Anforderungen (Bandbreite, verfügbare Technik, ggf. beschränkte TN-Zahl).
  • Videokonferenzen haben oft Latenzen (Verzögerungen bis zu 1 Sekunde) und fordern Funkdisziplin.
  • Ein nicht-formelles Setting (jeder zuhause vor dem Bildschirm) beeinträchtigt die Aufmerksamkeit anders als im Seminarraum.
  • Chats können unübersichtlich sein und müssen ggf. moderiert werden.
Im studiumdigitale-Blog werden verschiedene Tools zur synchronen Kommunikation aufgelistet und erläutert.

Streng genommen sind Präsenzsituationen übrigens auch nur quasi-synchron, da effektiv nacheinander gesprochen wird (gesteuert durch implizite, nonverbale Kommunikation). In synchronen Online-Settings können prinzipiell alle gleichzeitig agieren.

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Mit Studierenden zeitunabhängig (asynchron) kommunizieren

Asynchrone Kommunikation spielt den Vorteil der örtlichen/zeitlichen Unabhängigkeit am besten aus. Zeitvorgaben spielen dennoch eine wichtige Rolle, aber die Zeitrahmen spielen sich eher auf der Skala von Tagen, nicht von Sekunden ab.

Hierzu einige Überlegungen:

  • Werkzeuge passend zum Szenario wählen
  • Klare Wege aufzeigen (keine konkurrierenden Tools wählen)
  • Kommunikationsanlässe schaffen: klare Fragen und Aufgaben stellen
  • Mitarbeit einfordern und nachhalten
  • Zusammenarbeit der Studierenden fördern (Kleingruppen, Peer-Review, kollaborative Arbeit)
Im studiumdigitale-Blog werden verschiedene Tools zur asynchronen Kommunikation aufgelistet und erläutert.
Die langsame und oft als unpersönlich wahrgenommene Szenario kann übrigens auch für Studierenden von Vorteil sein, die in Präsenzsituationen zurückhaltend sind oder sich nicht gerne äußern.
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Arbeiten mit Tutor*innen / Hilfskräften und engagierten Studierenden

Tutor*innen stellen eine wichtige Ressource in der Lehre dar, tragen unter den besonderen Herausforderungen der präsenzfreien Lehre jedoch unter Umständen eine größere Last, weil sie vor allem in den interaktiven Formaten eingesetzt werden und diese ohne Routine zunächst schwieriger zu gestalten sind.

Andererseits kennen sie die Perspektive der Studierenden und können schon allein deshalb wertvolle Unterstützung darstellen:

  • Binden Sie Tutor*innen frühzeitig in die Planung Ihrer Lehrveranstaltung ein.
  • Finden Sie heraus, welche hilfreichen Zusatzqualifikationen und Erfahrungen Ihre Tutor*innen einbringen können.
  • Bilden Sie ggf. Teams oder spezialisieren Sie Tutor*innen für verschieden Aufgaben (z.B. Aufbau von Selbsttests)
  • Geben Sie Tutor*innen ggf. mehr Freiheiten in der Ausgestaltung der ihnen übertragenen Aufgaben, aber setzen Sie klare Ziele.
  • Planen Sie regelmäßige Besprechungen oder (Online-)Feedbackrunden ein (inkl. Lob).
  • Seien Sie ansprechbar für die Sorgen und Vorschläge Ihrer Tutor*innen.

Diese Ratschläge gelten im Übrigen nicht nur für die Tutor*innen unter Vertrag, sondern auch für Studierende, die sich unterstützend einbringen wollen. Ohnehin gelten sie im Prinzip genauso für die gewöhnliche Präsenzlehre.

Dass Tutor*innen grundsätzlich angeleitet, betreut und ausgebildet werden müssen, versteht ich von selbst - siehe auch die Angebote zur Tutor*innenqualifizierung.

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Partizipation und Feedback

Das neue Semester mit vielleicht ungewohnten und vielleicht als "unpersönlich" warhgenommenen Konzepten zu starten, ist sicher eine Herausforderung - auch für Studierende, die aus vielen verschiedenen Gründen verunsichert sind. 

  • Gehen Sie auf diese Situation ein und sprechen Sie die Studierenden darauf an.
  • Geben Sie den Studierenden Gelegenheit, Ihre Sorgen zu artikulieren.
  • Fragen Sie regelmäßig nach, ob die Studierenden Ihrem Konzept folgen können.
  • Geben Sie Studierenden die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge zu machen

Als Feedbackmethoden bieten sich Evaluationen, Kurzfragen oder Audience-Response-Systeme (ARS) an. Eine Liste mit Vorschlägen wird in Kürze ergänzt.

Der Start in eine Lehrveranstaltung fühlt sich für beide Seiten seltsam, wenn man sich nicht mehr persönlich zu einer Vorbesprechung trifft, sondern direkt in die Veranstaltung startet. Auch hierzu gibt es Möglichkeiten:

  • Sprechen Sie die Studierenden zu Beginn in einer (kurzen) Videobotschaft an, z.B, über Webcam
  • Vermitteln Sie den Studierenden Ihren Plan für den Ablauf (knapp, aber vollständig)
  • Benennen Sie ggf. Ansprechpartner (Tutor*innen) für verschiedene Fragen

Siehe zu der studentischen Perspektive und zur Partizipation auch den Artikel aus dem HFD-Blog

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Datenschutz und Urheberrecht

Auch, wenn vieles anders ist als sonst, gelten noch immer die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Datenschutz und Urheberrecht.

Dies ist vor allem dann zu bedenken, wenn für die digitale Lehre Tools genutzt werden, bei denen der Datenschutz nicht in der gleichen Weise gegeben ist, wie bei den "hauseigenen" Angeboten. Generell gilt daher: nutzen Sie, wenn möglich, die Tools und Plattformen, die von HRZ oder studiumdigitale angeboten werden.

Da diese jedoch in einigen Fällen an Ihre Grenzen kommen, stellt sich die Frage, wie mit alternativen Werkzeugen umzugehen ist, denn ein generelles "Verbot" würde die Verwendung bestimmter Formate de facto unmöglich machen. Einige (allerdings nicht rechtssichere) Empfehlungen zur Entscheidungsfindung bei Online-Diensten:

  • Schauen Sie in der Datenschutzerklärung nach den erhobenen und verarbeiteten Daten und nach dem Serverstandort. Ist dieser nicht in der EU, sollte der Dienst nach dem "EU Privacy Shield" zertifiziert sein; damit eine Grundkonformität zur DSGVO gegeben ist.
  • Die Verarbeitung der angegebenen Daten ist nur zulässig, wenn die Betroffenen darin vorher eingewilligt haben
  • Vermeiden Sie Tools, bei denen Studierenden einen Account anlegen oder Software herunterladen müssen.
  • Kommunizieren Sie offen, welche Tools Sie verwenden und weisen Sie auf die Datenschutzerklärung hin.
  • Sind Account/Software nicht vermeidbar, informieren bzw. belehren Sie Ihre Studierenden darüber und begründen Sie Ihre Wahl.
  • Studierenden dürfen keine Nachteile entstehen, wenn sie die Nutzung eines außeruniversitären Dienstes ablehnen.

Online-Diskussionen mit externen Werkzeugen sind u.U. weniger kritisch als der Upload von Material. Dieses sollte unbedingt auf den Servern der Universität verbleiben (OLATMoodleHessenbox).

Wir bemühen uns um weitere Informationen zum Thema und ergänzen diese hier.


Sonstiges

Die Situation erfordert von Ihnen Improvisationsgeschick - aber Sie können die Stärken digitaler Lehre für Ihre Lehrveranstaltung nutzen:
  • Lernwege: Lernende, die bestimmte Hürden nehmen, bekommen weitere Kapitel angeboten während andere zu nochmaliger Wiederholung angeregt werden.
  • Die gängigen Plattformen stellen viele verschiedene Tools und Lernhilfen wie Selbsttests, virtuelle Zettelkästen etc. zur Verfügung.
  • Aufgaben einer Lehrveranstaltung kann das kooperative Erarbeiten einer gemeinsamen Wissensbasis sein, z.B. in Wikis, Blogs, Podcasts, Glossaren, ...
  • Feedback: Automatisierte Selbsttests helfen bei der Selbsteinschätzung. Aufgaben können durch Tutor*innen oder im Peer-Review kommentiert und bewertet werden.
  • Feedback für den Lehrenden: Anonyme Umfragen können in jeder Phase Einblicke in das Verständnis oder einen besonderen (individuellen/globalen) Bedarf geben und Signale zum Umsteuern/Anpassen geben. Hierfür muss nicht die finale Gesamtevaluation der Veranstaltung abgewartet werden

Wichtig sind die Beiträge, ihre Qualität und ihr wechselseitiger Bezug sowie eine große Beteiligung der Lernenden und die Möglichkeit ihrer Zusammenarbeit. Dies lässt sich auch mit asynchronen Werkzeugen erreichen.

Zur Umsetzung verschiedener Szenarien und Methoden, sprechen Sie uns an: E-Learning Team Riedberg
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