ProFiL - Produktorientiertes und Forschendes Lernen in den Geisteswissenschaften

Das Zentrum Geisteswissenschaften unterstützt Lehrveranstaltungen, die Forschungs- oder Praxischarakter haben und produktorientiert arbeiten. Zur Unterstützung stehen Mittel aus dem Nachlass von Hilde Schuff bereit.
Mögliche Produkte sind z.B.: Ausstellungen oder Filme, Bilder, Podcasts und natürlich Texte, die zur Veröffentlichung geschrieben werden. 

Das Projekt will die Sichtbarkeit von Lehre erhöhen, und Möglichkeiten schaffen, die Ergebnisse studentischer Forschung in gemeinschaftlichen Formaten zu präsentieren. Ein Oberthema für jeweils zwei Semester schafft einen gemeinsamen inhaltlichen Bezugspunkt. Hierdurch wird Studierenden die Möglichkeit eröffnet, einen Themenkomplex aus verschiedenen disziplinären Perspektiven zu betrachten und die Relevanz der eigenen Studieninhalte und Studienergebnisse zu erfahren. 


Studienkongress mit Vernissage - Präsentation der Ergebnisse aus den Lehrveranstaltungen

Was machen eigentlich Geisteswissenschaftler*innen im Studium? Viel mehr als Hausarbeiten für die Schublade. Im akademischen Jahr 2025/26 sind u.a. Podcasts,  Ausstellungen, wissenschaftliche Poster und eine Filmreihe entstanden, gefördert durch das Projekt ProFIL Produktorientiertes und forschendes Lernen in den Geisteswissenschaften. Beim interdisziplinären Studienkongress präsentieren die Studierenden ihre Ergebnisse, die sie in Lehrveranstaltungen zum gemeinsamen Oberthema „Konstruktionen von Kultur“ erarbeitet haben. 

Deutlich wird, dass ein Studium der Geisteswissenschaften auf viele Facetten beruflicher Tätigkeit vorbereitet und dabei eine forschende Herangehensweise mit Praxisorientierung verbindet. 

Warum lohnt sich der Besuch?

Für Studierende: Das ist die Gelegenheit zu sehen, womit andere sich im Studium beschäftigen und anhand konkreter Ergebnisse zu erfahren, wie andere Disziplinen vorgehen.
Für Lehrende: Gute Lehre sollte nicht nur hinter verschlossenen Türen stattfinden. Hier werden inspirierende Lehrkonzepte präsentiert, die Studierende motivieren und ihre Kompetenzen für den Arbeitsmarkt stärken.
Für alle: Sehen, was Geisteswissenschaftler*innen können: kritisch analysieren, komplexe Inhalte in unterschiedlichen Formaten vermitteln und kreative Lösungen entwickeln.

14. Juli 2026, 10-16:30 Uhr, Renate von Metzler-Saal (Casino 1.801)

Anschließend Vernissage "From the Property of a Lady"
Werkpositionen Frankfurter Kunst aus dem Nachlass der Sammlung Hilde Schuff

Vernissage: 14. Juli 2026, 17:00 Uhr
Geöffnet 20.7. bis 25.8.2026 
Campus Westend der Goethe-Universität, Lobby des PA-Gebäudes

Gemäldeausstellung mit Kaufmöglichkeit

Als Sammlerin und Mäzenin hat Hilde Schuff Werke Frankfurter Künstler*innen zusammengetragen. Ihre umfangreiche Sammlung hat sie nach ihrem Tod zusammen mit ihrem Vermögen dem Zentrum Geisteswissenschaften der Goethe Universität vermacht und damit der Lehre zur Verfügung gestellt.

Aus diesem Nachlass haben Studierende die Ausstellung „From the Property of a Lady“ kuratiert und organisiert. Einige der ausgestellten Werke stehen zum Verkauf – Details vor Ort. Erlöse aus dem Verkauf fließen unmittelbar in die geisteswissenschaftliche Lehre. Das Projekt ProFil des Zentrum Geisteswissenschaften unterstützt aus dem Nachlass Formate produktorientierten und forschenden Lernens.

Arbeiten u.a. von:Chunqing Huang, Corinna Mayer, Ursula Dittmann, Hans Georg Schulze, Andrea Simon, Hetty Krist

Abbildung: © Chunqing Huang „Wo es schön ist“; Foto Wolfgang Günzel



Kontakt für Fragen und Hinweise:

Prof. Dr. Barbara Wolbring: wolbring@em.uni-frankfurt.de

Dr. Ulrike Wolf: u.wolf@em.uni-frankfurt.de

  • Studierende erfahren die Relevanz ihrer Studienergebnisse
  • Studierende erleben die Multiperspektivität geisteswissenschaftlicher Forschung
  • Studierende erhalten die Gelegenheit, über Fachgrenzen hinaus mit Kommiliton*innen ins Gespräch zu kommen 
  • Studierende sammeln praktische Erfahrung mit Blick auf einen Arbeitsmarkt für Geisteswissenschaftler*innen
  • Präsentation der Ergebnisse studentischer Forschung
  • Erhöhung der Sichtbarkeit von Lehre


  • Produktorientierung
  • Forschungs- und / oder Praxischarakter
  • Beispiele: Ausstellungen, Posterpräsentationen, Texte, Filme, Bilder, Podcasts etc.

  • auf einer online-Plattform
  • bei einem jährlichen Studienkongress
  • weitere Präsentationen im Rahmen der Lehrveranstaltungen sind ebenfalls möglich
  • Oberthema für jeweils zwei Semester (WiSe und SoSe) ermöglicht gemeinsamen Bezugsrahmen der unterschiedlichen Fachperspektiven
  • Antragsberechtigt sind Lehrende und Studierende der geisteswissenschaftlichen Fachbereiche 01 und 06 bis 10.
  • Förderfähig sind: Sachmittel u.a. für Material, Exkursionen, Ausstellungen, Tutorien, ggf. Lehraufträge. Personalmittel können nicht gefördert werden
  • Mittelbewilligung erfolgt semesterweise durch das Direktorium des Zentrum Geisteswissenschaften
  • Antragsformulare und –Einreichung über OLAT

Bildbestand





350 Gemälde sind Teil des Nachlasses von Hilde Schuff. Die Mehrheit stammt von den
Frankfurter Künstlerinnen Chunqing Huang und Corinna Mayer.
Die Bilder werden im Rahmen des Projektes erschlossen und können in Lehrprojekte integriert werden.






Abb.: „Wo es schön ist“; (c) Chunqing Huang, Foto: Wolfgang Günzel