Am Schreibzentrum beschäftigen wir uns neben unseren regulären Angeboten wie Workshops und Schreibberatungen auch mit verschiedenen lese- und schreibbezogenen Projekten und Forschungsvorhaben.
Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über unsere aktuellen Projekte:
Forschungsschwerpunkte und zentrale Veröffentlichungen unserer
Mitarbeiter*innen finden Sie außerdem auf unseren
Profilseiten.
Bei Fragen zu unseren Forschungsprojekten wenden Sie sich bitte an:
Dr. Nora Hoffmann
Leitung des Schreibzentrums
Telefon: + 49 (0)69-798-32844
E-Mail: n.hoffmann@em.uni-frankfurt.de
Campus Westend
Norbert-Wollheim-Platz 1
IG-Farben-Gebäude, Raum 0.257
Wie verändern KI-Tools wie ChatGPT unsere Schreibgewohnheiten? Mit unserer bundesweiten Umfrage möchten wir herausfinden, ob und wie Studierende mit KI-Tools schreiben, um passende Unterstützung bieten zu können. Die erste Erhebung fand im Juli/August 2023 statt, die zweite vom 30. Juni bis 17. August 2025. Auf dieser Seite finden Sie weitere Informationen.
Das Projekt zielt auf die Schaffung neuer schreibdidaktischer Beratungs- und Unterstützungsangebote für Studierende mit AD(H)S-Symptomatik, die nach der Projektlaufzeit (05/2025-12/2027) dauerhaft am Schreibzentrum fortgeführt werden sollen. Wesentlich getragen wird es durch unsere schreibdidaktisch geschulten studentischen Peer-Tutor*innen, die folgende Unterstützungsangebote durchführen:
Im Projekt kooperieren wir mit der Psychotherapeutischen Beratungsstelle (PBS), der Beratungsstelle für behinderte und chronisch kranke Studierende bei der Zentralen Studienberatung, den Schlüsselkompetenzen im Studium und der Psychosozialen Beratungsstelle des Studierendenwerks (PSB).
Selbst für Professor*innen ist das Schreiben akademischer Texte mit Herausforderungen verbunden. Doch durch jahrzehntelange Erfahrung haben sie individuelle Wege gefunden, es zu meistern. Im Anschluss an unsere Interviewreihe mit Professor*innen der GU von 2022 haben wir 2025 drei Gespräche mit MINT-Professoren geführt, in denen diese ihre Erfahrungen mit dem akademischen Schreiben speziell in MINT-Fächern teilen – welche Erlebnisse ihr Schreiben geprägt haben, was sie gerne früher gewusst hätten, was sie immer noch beschäftigt und wie sie zu KI-Unterstützung stehen. Welche Strategien und Techniken Professoren der GU in der Molekularen Biowissenschaft, der Kernphysik und der Organischen Chemie und Chemischen Biologie beim Schreiben helfen, wie ihre Schreibprozesse bei der Laborforschung aussehen und welche Ratschläge Sie Studierenden mitgeben können, erfährst du in den Interviews, die auf YouTube verfügbar sind.
Dieses Projekt wurde 2025 von Daniel Bella und Ruth Wenz durchgeführt.
SPTK 2024 - Diversität im Schreibzentrumskontext
vom 25.-27. September 2024 an der Goethe
Universität Frankfurt am Main
Im Kontext unserer Schreibzentrumsarbeit begegnen wir alle tagtäglich einer Vielzahl von Studierenden mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten und Bedürfnissen. Dies ist eine der großen Chancen unserer Arbeit, bringt gleichzeitig aber auch Herausforderungen mit sich. Dieser Diversität gerecht zu werden bedeutet, ein gewisses Verständnis für die individuellen Perspektiven sowie für die jeweiligen Lebensumstände der Studierenden mitzubringen, welche nur allzu häufig im Verborgenen bleiben. Um uns zu diesem Thema auszutauschen, laden wir euch ganz herzlich zur SPTK mit dem Titel "Diversität im Schreibzentrumskontext" ein.
Die Studie zielt darauf, den aktuellen Status Quo schreibdidaktischer Einrichtungen in Deutschland systematisch zu erfassen, um Entwicklungspotentiale deutlich zu machen. Im März 2023 startete sie mit einer Umfrage, die im Rahmen der Special Interest Groups (SIGs) "Qualität und Professionsentwicklung" und "Verstetigung" der Gesellschaft für Schreibdidaktik und Schreibforschung (gefsus) an allen schreibdidaktischen Einrichtungen deutscher Hochschulen durchgeführt wurde. Um einen repräsentativen Überblick darüber zu geben, wie Schreibzentren aktuell aufgestellt sind, erfasste diese Erhebung Angebotsspektrum, Zielgruppen, curriculare Einbindung, Verortung an der Hochschule und Ausstattung.
Aktuell werten wir Mission Statements aller Schreibzentren aus, um deren Selbstverständnis und dessen Repräsentation zu erfassen. Anschließend sind Interviews mit an Schreibzentren Tätigen geplant, um die bisher in erster Linie quantitativen Ergebnisse um qualitative Daten zu ergänzen.
Kontakt an der GU-Frankfurt: Dr. Nora Hoffmann (n.hoffmann@em.uni-frankfurt.de)
Bisherige Publikationen:
Freise, F. /Hoffmann, N. (i. Dr.): Rollen und Einflussmöglichkeiten von Schreibzentren an deutschen Hochschulen. Ergebnisse einer deutschlandweiten Umfrage zu Rahmenbedingungen und Aktivitäten von Schreibzentren. Hermes – Journal of Language and Communication in Business.
Freise, F./Hoffmann, N. (i. Dr.): Statements on the Development Status of Writing Support Facilities. Results of a Germany-Wide Writing Center Survey from 2023. JoSch 29.
Seitdem die Schreibzentren Frankfurt am Main und Frankfurt an der Oder das aus dem amerikanischen Hochschulkontext stammende Writing Fellow-Programm 2013 adaptierten, hat es sich rasch an deutschen Schreibzentren ausgebreitet, sodass es mittlerweile vielerorts zum festen Angebot zählt. Am Frankfurter Schreibzentrum führen wir durchgängig Begleitforschung zu Erfolgsfaktoren und Wirkungsweisen des Programms durch und entwickeln es entsprechend der Forschungsergebnisse weiter.
Kontakt: Dr. Nora Hoffmann (n.hoffmann@em.uni-frankfurt.de)
Bisherige Publikationen:
Hoffmann, N./Fingerling, V. (2024): Textfeedback im Writing Fellow-Programm. Vom Kritik-Sandwich-Brief zum Textrandkommentar mit Kriterienraster. JoSch 27, 25-40.
Dreyfürst, S./Opitz, L. (2018): Die Writing Fellow-Programme in Frankfurt (Oder) und Frankfurt am Main. Eine Zwischenbilanz in Zahlen. In: Voigt, A. (Hg.): Lehren und Lernen mit Writing Fellows. Beiträge zur Forschung, Evaluation und Adaption. Bielefeld: wbv, 25-38.
Hoffmann, N./Gvenetadze, L./Leibenath, Y. (2018): Evaluation des Writing Fellow-Programms aus Lehrendenperspektive. In: Voigt, A. (Hg.): Lehren und Lernen mit Writing Fellows. Beiträge zur Forschung, Evaluation und Adaption. Bielefeld: wbv, 65-80.
Selbst für Professor*innen ist das Schreiben akademischer Texte mit Herausforderungen verbunden. Doch durch jahrzehntelange Erfahrung haben sie individuelle Wege gefunden, es zu meistern.
In dieser Interviewreihe teilen Prof(i)s aus zehn Fächern der GU ihre Erfahrungen mit dem akademischen Lesen und Schreiben – wie sie es gelernt haben, was sie gerne früher gewusst hätten und was sie immer noch beschäftigt. Das Fazit: Schreiben ist kein angeborenes Talent, sondern ein Handwerkszeug, das sich mit Übung und Ausprobieren erlernen lässt. Welche Strategien und Techniken den Professor*innen dabei geholfen haben, erfährst du in den thematischen Zusammenschnitten und ganzen Interviews, die auf Mediasite und YouTube verfügbar sind.
Dieses Projekt wurde 2022 von Daniel Bella und Alexander Kaib durchgeführt.
Immer mal wieder sind wir zu Gast bei verschiedenen Podcasts. Diese Podcastfolgen gibt es bisher:
In der Programmlinie QuiS des Landes Hessen wird von 2022 bis 2025 an der Goethe-Universität das Projekt „Erfolgreich Lehren und Lernen – Vielfalt und Internationales im Studium“ (ELLVIS) gefördert. Es zielt auf die Steigerung von Lehrqualität, das Adressieren von Heterogenität, Diversität und Inklusion sowie eine Förderung der Internationalisierung des Studiums und der Lehre. Am Schreibzentrum werden im Rahmen dieses Projekts folgende Teilprojekte durchgeführt:
Um Diversität zu adressieren und zur Stärkung der Studieneingangsphase sowie zu Studienerfolg beizutragen, werden erstens etablierte und stark nachgefragte extracurriculare sowie fachnahe Unterstützungsangebote für Studierende zu literalen Kompetenzen weitergeführt. Konkret fortgesetzt und weiterentwickelt werden die individuelle Schreibberatung, das Workshopprogramm, die seminarintegrierten Trainings, das Writing Fellow-Programm und die lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten. Zudem wird die schreibdidaktische Unterstützung Lehrender durch Workshops, Lehrmaterial und Beratung fortgeführt und erweitert.
Zweitens werden digital und hybrid einsetzbare Lehr-/Lernsettings sowie heterogenitätssensible und barrierefreie digitale Selbstlernmaterialien entwickelt und etabliert. Neben online Schreibberatungen und -Textfeedback sowie digitalen Formaten im Workshopprogramm werden niedrigschwellige online-Handreichungen, Erklärvideos und Selbsttests ausgeweitet. Diese Einzelelemente sollen in einer interaktiven Lernplattform zusammengeführt werden, die den individuellen Förderbedarf erfasst und dann einen Weg durch speziell darauf abgestimmte und miteinander verzahnte online- und Präsenzangebote aufzeigt.
Drittens wird zur Förderung der Internationalisierung des Studiums die Unterstützung des akademischen Schreibens und Lesens auf Englisch in allen genannten Bereichen ausgeweitet.
Unsere studentischen Schreibberater*innen nehmen eine ganz besondere Rolle ein, in der sie gleichzeitig Kommiliton*in, Expert*in und Berater*in sind. In diesem Interviewprojekt haben wir versucht, diese Erfahrung festzuhalten. Dort berichten unsere ehemaligen Peer-Tutor*innen von ihrer Tätigkeit und wie diese sie geprägt hat. Erfahren Sie hier mehr über das Projekt und sehen Sie sich die vollständigen Interviews an.
Innerhalb des Projekts "Gemeinsam gegen das Aufschieben", in Kooperation mit der Psychosozialen Beratung (PSB) des Studierendenwerks Frankfurt am Main, haben wir auf dieser Seite Informationen, Ansprechpartner*innen und Tools zusammengestellt, die dich dabei unterstützen, das Prokrastinieren in den Griff zu bekommen.