Extracurriculare Angebotskonzepte

Angebot: Datenvisualisierung mit R, Implementation von VR (Projekt VRELIM)

Angebotsart: Seminar, Übung, extracurricular

Angebotsrahmen: FB02, FB03, FB04, FB05, FB06, FB11, generell für alle offen; wöchentlich, Das Seminar war wöchentlich. Im WiSe 2019/20 kam das VR Konzept zweimal zum Einsatz (Vortest). Im SoSe 2020 sollte es regelmäßig angeboten werden.; Seminar 14x2 SWS, Konzept 2x2 SWS

Zielgruppe: Studienanfänger*innen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, u. a. auch Studierende am Ende ihres Bachelors/Masters

Zertifikat: Methodenzertifikat bei der regelmäßigen Teilnahme des Seminars

Mögliche Teilnehmendenzahl: VR Konzept ist aktuell möglich mit 1 bis 15 Personen gleichzeitig

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: - Statistik bzw. Methodenlehre - Datenvisualisierung mit dem Programm R Themen wie - theoretische Hintergründe zur Grafikerstellung - das Lesen von Datentabellen und verschiedenen Formen von Datenvisualisierungen - Erstellung von Datenvisualisierungen und Animationen in R.
  • (Lern-)Ziele: Wegnahme von Ängsten/negativen Attributionen gegenüber Statistik bzw. Methodenlehre durch das VR Konzept (spielerisches Heranführen), praktische Anwendung (aus der üblichen theoretischen/schulischen Lernumgebung herausgerissen), um Motivation/Interesse zu steigern
  • Schlagwörter: Digitalisierung, forschendes Lernen, Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Schlagwörter Umsetzung: Übungsaufgaben
  • Innovatives Konzept: Einsatz neuer Medien (VR), spielerisches Element in einem eher theoretischen, 'trockenen' Gebiet
  • Weitere inhaltliche Themensetzung: VRelim ist eine selbst entwickelte VR-Lernumgebung im Escape-Room Stil. Sie besteht aus mehreren Räumen, die je einen Seminarinhalt im Kontext der statistischen Methodenlehre (z.B. Auswertungsmethoden) behandeln. Das Ziel ist die Lösung der Aufgaben und die Flucht aus dem Raum innerhalb der vorgegebenen Zeit.
  • Sonstiges: Es ist bzw. wurde auch in anderen Kursen als Forschungselement genutzt wie z. B. der Erziehungswissenschaft. Hierbei wurde es genutzt, um es als Lehrmedium in der Praxis kennenzulernen und zu diskutieren. Weiterhin wird das Konzept so gestaltet, dass es inhaltlich relativ frei auf andere Kurse anwendbar wäre, da es für verschiedene Themen verschiedene 'Handlungsräume' gibt, die nicht miteinander zusammenhängen: Inhalt/Theorie, Coden, Diagramme/Graphiken. Die Räume können einzeln pro Sitzung genutzt werden und sollen inhaltlich anpassbar sein.

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Shirin Esmaeili Bijarsari

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften

Kooperationspartner*innen: SoSe 2020: DigLL

Weiterführende Links:

Auf der Seite vom Starken Start beworben: https://www.starkerstart.uni-frankfurt.de/67391935/Workshops

Für das aktuelle Semester als DigLL Projekt finanziert: https://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/84378687/elnt19_DigLL_Blitzvorstellungen.pdf

Weiteres noch geplant (Konferenz, Artikel)


Angebot: Methodenwoche für Bachelorstudierende

Angebotsart: Workshop, Konzept vergleichbar mit Summer School

Angebotsrahmen: FB02, FB03, FB04, FB05; Blockveranstaltung, 1x jährlich; die Methodenwoche findet ausschließlich in der vorlesungsfreien Zeit statt; vier volle Tage (jeweils 8 Stunden); insgesamt 16 bis 25 Workshops

Zielgruppe: Bachelorstudierende in unterschiedlichen Studienabschnitten (Anfänger*innen, aber auch fortgeschrittene Methodenanwender*innen), Studienanfänger*innen, studentische Tutor*innen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, Masterstudierende, Doktorand*innen

Zertifikat: Methodenzertifikat

Teilnehmendenzahl der vergangenen Jahre: 147 bis 348. Theoretisch sind mehr Teilnehmende möglich und zu jeder Methodenwoche waren im Vorfeld auch mehr TeilnehmerInnen angemeldet. Aufgrund der kostenfreien und freiwilligen Anmeldung kommt es zu einer gewissen No-Show-Rate. Bei 25 Workshops mit jeweils ca. 20 TeilnehmerInnen könnte man ohne No-Show mit ca. 500 TeilnehmerInnen rechnen.

Evaluationseinblick: Lerngelegenheit als solche wurde gelobt: Methodenkenntnisse vertiefen, (über Curriculum hinaus) erweitern/erwerben, Auffrischen, Schwächen ausgleichen, Vorbereitung Folgesemester/BA, Spezialisierungsmöglichkeit; Lehrende und Workshops wurden gelobt: Kompetenz der Lehrenden, konstruktives Lernklima (Atmosphäre, Rückfragen, Freiwilligkeit und Motivation der Teilnehmer*innen, kein Leistungsdruck), Gruppengröße, Inhalte, Interdisziplinarität und Praxisbezug; Angebot und Format wurden gelobt: Themenvielfalt und Wahlmöglichkeit, intensives Format, Methodenzertifikat, kostenlos; Wunsch nach mehr Auswahl, mehr Workshops wurde geäußert: Themenangebot erweitern, häufiger anbieten, stark nachgefragte Workshops häufiger anbieten; Wunsch nach Öffnung der Methodenwoche und des Methodenzertifikats für Masterstudiengänge und andere Fachbereiche wurde geäußert; auch die beteiligten Lehrenden nennen als Stärken der Methodenwoche insbesondere das Format an sich, die Organisation, die Gruppengröße der Workshops sowie Motivation/Interesse/Freiwilligkeit der Teilnehmer*innen.

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: breites Angebot an Workshops zu unterschiedlichen Themen der qualitativen und quantitativen Methoden sowie Mixed Methods; Schwerpunkt auf Verbindung von Theorie und Praxis bzw. praktischer Anwendung der Methoden; besonders starke Nachfrage von Workshops mit Software-Anwendung; Angebote für Anfänger*innen sowie fortgeschrittene Methodenanwender*innen; interdisziplinär, fachbereichsübergreifend oder fachspezifisch ausgerichtet.
  • (Lern-)Ziele: Erweiterung des methodischen Repertoires über Standardlehre der Goethe-Universität bzw. der einzelnen Fachbereiche hinaus; Ausgleich methodischer Defizite; Vertiefung spezifischer Interessen; Stärkung der methodischen Anwendungskompetenzen für das eigene Studium und darüber hinaus; methodische Spezialisierung.
  • Schlagwörter: Diversität (z.B. adressiert die heterogene Studierendenschaft), Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen, Sicherung des Studienerfolgs

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Schlagwörter Umsetzung: Gruppenarbeiten, Übungsaufgaben, Expert*innenvorträge, Erarbeitung eines Mini-Forschungsprojekts, Videos, Referate, Rollenspiele, freie Gestaltung durch die jeweiligen Dozierenden der Workshops unter Einsatz unterschiedlicher didaktischer Elemente.
  • Innovatives Konzept: an der Goethe Universität neuartiges Konzept: Summer Schools sonst eher für weiter fortgeschrittene Studierende/Doktorand*innen, hier: Zielgruppe explizit Bachelorstudierende, d.h. Stärkung der Methodenkompetenz bereits in der Studieneingangsphase; interdisziplinäres Angebot zu qualitativen und quantitativen Methoden sowie Mixed Methods; Berücksichtigung innovativer Lehrangebote.
  • Weitere inhaltliche Themensetzung: Die Methodenwoche findet einmal jährlich in der vorlesungsfreien Zeit an vier aufeinanderfolgenden Tagen statt. Aus einem breit gefächerten Programm von bis zu 25 zweitägigen Workshops können Bachelorstudierende bis zu zwei Workshops frei wählen. Die Workshops decken Themen zu quantitativen und qualitativen Methoden sowie Mixed-Methods-Ansätzen der Sozialforschung sowohl auf Einsteiger- als auch auf Fortgeschrittenenniveau ab. Zum Teil sind die Workshops aufeinander aufbauend konzipiert, sodass die Möglichkeit besteht, an vier vollen Tagen z.B. den Umgang mit einer Software zur Datenanalyse zu erlernen. Jeder Workshop kann (freiwillig) mit einem Leistungsnachweis abgeschlossen werden, der neben dem Teilnahmenachweis für das Methodenzertifikat angerechnet werden kann. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos und freiwillig. In der Methodenwoche erworbene Teilnahme- und Leistungsnachweise können nicht für das reguläre Studium angerechnet werden.
  • Sonstiges: Das Angebot wird von Studierenden der beteiligten Fachbereiche und darüber hinaus gut angenommen und nachgefragt, was die jährlich steigenden Teilnehmer*innenzahlen verdeutlichen.

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Jana Gäde (Organisation Methodenwoche), Sarah Schmidt (Koordination MZS)

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften

Weiterführende Links:

https://www.starkerstart.uni-frankfurt.de/40729692/Methodenwoche_f%C3%BCr_Bachelorstudierende


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Curriculare Angebotskonzepte

Angebot: Mixed (Methods) Research

Angebotsart: Seminar

Angebotsrahmen: FB04; wöchentlich; 2 SWS

Zielgruppe: Studienanfänger*innen, Masterstudierende, Studierende aus anderen Fachbereichen

Mögliche Teilnehmendenzahl: 12-30

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: Mixed Methods, Empirische Sozialforschung, Forschungsmethoden
  • Schlagwörter: Forschendes Lernen, Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Schlagwörter Umsetzung: Blended-Learning, Gruppenarbeiten, Übungsaufgaben, Erarbeitung eines Mini-Forschungsprojekts, Referate
  • Innovatives Konzept: Lehrangebote zu Mixed Methods auf Bachelor-Niveau sind in Deutschland selten (frühestens ab Master, zumeist ab Promotion); gleichzeitig erste Möglichkeit, empirische Arbeiten konzipieren zu lernen; kritische Auseinandersetzung mit Studien
  • Weitere inhaltliche Themensetzung: Einführung in multimethodische Denkweise und Fähigkeit, Forschung nicht nur mit einer Methode zu designen; Überkommen des quantitativ/qualitativ-Paradigmas und Fokus auf die umfassendere Beantwortung von Forschungsfragen

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Sebastian Zimmer

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften

Kooperationspartner*innen: DFG-Netzwerk für Mixed und Multi Method Research in den Sozialwissenschaften und dem aktuell neu geschaffenen Arbeitskreis dazu


Angebot: PsyBSc3: Groups-4-Health

Angebotsart: Seminar, Workshop, curricular

Angebotsrahmen: FB05; wöchentlich; 4 x 2 Stunden

Zielgruppe: Studienanfänger*innen, studentische Tutor*innen

Mögliche Teilnehmendenzahl: 10 bis 12 Personengruppen; insgesamt werden 130 bis 140 Studierende bedient (i.d.R. 12 Seminarkurse)

Evaluationseinblick: Eine Effektivitätsforschung (Prä-post-Erhebung) ergab, dass der Besuch der Veranstaltung grundsätzlich zur Minderung von Prüfungsangst im Unikontext führt. Besonders Personen mit Migrationshintergrund zeigen ein erhöhtes Level an Gruppenzugehörigkeitsgefühl.

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: Pädagogische, didaktische und psychologische Konzepte und Methoden; sozialpsychologische Inhalte
  • (Lern-)Ziele: Verbesserte horizontale und vertikale soziale Einbindung zwischen Studierendenkohorten; Reduktion der Abbrecherquote; verbesserte (wahrgenommene) Lehrenden-Lernenden-Relation; Erwerb von relevanten Peer-Teaching-Kenntnissen; frühzeitiges Erkennen von und Umgang mit studienrelevanten Problemen; professionalisierte zukünftige Hilfskräfte bzw. Tutor*innen; eigene Rolle innerhalb einer Gruppe verstehen und auf weitere Gruppensettings übertragen; Reflexion auf Meta-Ebene; eigene Ressourcen stärken und durch Unterstützung von Gruppen Resilienz aufbauen
  • Schlagwörter: Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen, Angebote zur Akkulturation ans Studium für Studienanfänger*innen (z.B. O-Woche), Einbindung von studentischen Hilfskräften, Qualitätssicherung von Studium und Lehre

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Schlagwörter Umsetzung: Gruppenarbeiten, Übungsaufgaben, Erarbeitung eines Mini-Forschungsprojekts, Videos, vor Corona in Präsenz, aktuell als Online-Format
  • Innovatives Konzept: Kurse werden von Studierenden höherer Semester geleitet, die als Tutor*innen ausgebildet/geschult werden und Lehre auf Augenhöhe machen; Teilnehmende können sich in kommenden Semestern ebenfalls als Tutor*innen bewerben; Peer-Teaching-Format
  • Weitere inhaltliche Themensetzung: Groups-4-Health ist ursprünglich ein klinisch-psychologisches Training, welches auf sozialpsychologischen Konzepten basiert. Wir haben dieses Training inhaltlich und konzeptuell angepasst und verwenden es nun als ein Peer-Teaching-Lern-Lehrformat für Psychologiestudierende im zweiten (zukünftig ersten) Semester. Hierbei sollen die für die psychologische Praxis notwendigen Kenntnisse zur Rolle von Gruppenidentität und Gruppenzugehörigkeit als Ressource zur Bewältigung von alltagsbezogenen Herausforderungen und zur Aufrechterhaltung der psychischen Gesundheit (während des Studiums) in Trainings erworben werden. Die insgesamt 12 Trainings werden von jeweils zwei Tutor*innen aus dem höheren Semester durchgeführt (in der Corona-Zeit online in Präsenz durch eine*n Trainer*in), die idealerweise selbst als Teilnehmende das Training durchlaufen haben. Diese werden in einer Trainer*innen-Schulung ausgebildet und auf ihre Rolle vorbereitet. Während des Semesters werden sie durch Supervisionen begleitet.

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Yasemin Türktorun, Stephan Braun, Holger Horz, Rolf van Dick

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften


Angebot: LuBiS - Lern- und Betreuungspräferenzen im Studium

Angebotsart: Seminar

Angebotsrahmen: FB04; wöchentlich; 2 SWS pro Seminar, bei 3 Seminaren insgesamt 6 Stunden pro Turnus

Zielgruppe: Studienanfänger*innen

Mögliche Teilnehmendenzahl: unbeschränkt

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: qualitative und quantitative Forschungsmethoden
  • (Lern-)Ziele: Erkundung einer Forschungsthematik aus verschiedenen Perspektiven und mit verschiedenen methodischen Zugängen; Kennenlernen komplexer Zusammenhänge im Forschungsprozess
  • Schlagwörter: Forschendes Lernen, Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Schlagwörter Umsetzung: Gruppenarbeiten, Übungsaufgaben, Erarbeitung eines Mini-Forschungsprojekts
  • Innovatives Konzept: Durch die Verknüpfung von drei Seminaren hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, die Forschungsthematik aus verschiedenen Perspektiven und mit verschiedenen methodischen Zugängen zu erkunden. Die Ergebnisse konnten somit auch vor dem Hintergrund des jeweiligen methodischen Zugangs diskutiert und reflektiert werden.
  • Weitere inhaltliche Themensetzung: Im Rahmen des LuBiS-Projektes erfolgte eine Verknüpfung von drei Seminaren. Inhaltlich orientierten sich alle drei Seminare an der Thematik der Lern- und Betreuungspräferenzen im Studium, wurden jedoch unabhängig voneinander umgesetzt. Dabei stand jeweils ein anderes Datenerhebungs- und/oder Auswertungsverfahren im Zentrum der einzelnen Seminare. Die zentralen Ergebnisse aus den Seminaren wurden auf einer gemeinsamen, seminarübergreifenden Plattform (OLAT) bereitgestellt. Eine Verknüpfung der Seminare erfolgte auch dahingehend, dass die Ergebnisse eines Seminars als Grundlage für die Arbeit eines anderen Seminares genutzt wurden.

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Johannes Wahl, Sebastian Zimmer und Janek Förster

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften


Angebot: PsyBsc3

Angebotsart: Seminar, Vorlesung, Tutorium, Workshop, curricular verankert

Angebotsrahmen: FB05; Einzelveranstaltung oder Blockveranstaltung; wöchentlich oder mehrfach wöchentlich; Angebot kann jederzeit wahrgenommen werden (z.B. Online-Angebot)

Zielgruppe: Studienanfänger*innen, studentische Tutor*innen

Mögliche Teilnehmendenzahl: abhängig von Semester und Teilveranstaltung

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: Psychologiedidaktik; Präsentationstechniken; Grundlagen der Instruktionspsychologie; Mediendesign; Moderation; angewandte Instruktionspsychologie; Kleingruppenführung; vertiefte Einsicht in den Aufbau und die Durchführung experimenteller Untersuchungen; Peerfeedback
  • (Lern-)Ziele: Wissenschaftliches Präsentieren; wissenschaftliches Arbeiten; wissenschaftliches Schreiben; wissenschaftliches Sozialisieren
  • Schlagwörter: Angebote zur Akkulturation ans Studium für Studienanfänger*innen (z.B. O-Woche), Diversität (z.B. adressiert die heterogene Studierendenschaft), Digitalisierung, forschendes Lernen, Einbindung von studentischen Hilfskräften, Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Schlagwörter Umsetzung: Blended-Learning, Gruppenarbeiten, Expert*innenvorträge, Videos, Referate, Rollenspiele
  • Innovatives Konzept: Peer-Teaching wurde ausgebaut und auf mehreren Ebenen implementiert; E-Learning; G4H - Gruppen und Gesundheit; wissenschaftliches Sozialisieren
  • Weitere inhaltliche Themensetzung: Übergeordnetes Ziel des Moduls ist die soziale und fachliche Enkulturation der Studierenden. Durch die verschiedenen Elemente des Moduls sollen die sozialen und fachlichen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium gegeben sein. Zunächst sollen zeitgemäße und effektive Präsentations- und Arbeitstechniken erworben werden. Darüber hinaus sollen Studierende basale Kenntnisse über das empirisch-experimentelle Forschen in der Psychologie erwerben und sozial als auch fachlich durch Mentoring-Angebote in das Studium der Psychologie an der Goethe-Universität integriert werden.

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Koordination Julia Manek & Yasemin Türktorun (Leitung: Holger Horz)

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften

Kooperationspartner*innen: IKH, studiumdigitale

Weiterführende Links:

u.a. Türktorun, Y.Z., Wenzel, S.F.C., Mordel, J., Scherer, S. & Horz, H. (2019). Allgemein-wissenschaftliche Methodenkompetenzen erfassen und Fehlkonzepte aufdecken: Entwicklung und Anwendung eines Wissenstests in der Psychologie. die hochschullehre, 5, 661-678.

Türktorun, Y.Z., Fabriz, S., Mihmat-Jakubzyk, S., Schulze-Vorberg, L. & Horz, H. (2018). Das Potenzial von WBTs in der Hochschuldidaktik nutzen. In B. Berendt (Hrsg.), Neues Handbuch Hochschullehre (Rn. L 1.39). Berlin: Raabe.


Angebot: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

Angebotsart: Seminar

Angebotsrahmen: FB02; wöchentlich; 14 Veranstaltungen pro Semester, je 2 SWS

Zielgruppe: Studienanfänger*innen

Mögliche Teilnehmendenzahl: max. 30

Evaluationseinblick: SoSe 2019: Im Rahmen der Lehrevaluation in der Kategorie Bachelor mit 10 bis 29 Fragebögen wurden 32 Veranstaltungen für das Ranking erfasst. Die Veranstaltung 'Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten' wurde mit der Platzierung 5 in das Rating aufgenommen (Mittelwert = 5,4; n = 21). Der Mittelwert der Dozierenden wird aus dem arithmetischen Mittel der Bewertungen der ersten 16 Aussagen berechnet. Die Bewertungsskala reicht hierbei von 1-6. Die Punktzahl 6 stellt dabei die beste Bewertung (sehr gut) dar. Ausgewählte sonstige Angaben der Studierenden (SoSe 2019): 'Mehr Studierende wünschen sich eine solche Veranstaltung, die Größe ist gut, aber es sollten mehrere Veranstaltungen dieser Art angeboten werden'. 'Der einzige Kurs, welcher die Studierende auf das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit vorbereitet'. 'Praxisnah, für die Zukunft notwendig, nachvollziehbar'. 'Sehr gute Vorbereitung für weiteres Arbeiten im Studium'. 'Aktive Mitarbeit. hervorragende Vorbereitung auf Bachelor- und Masterarbeiten'. 'Sehr gute Aufarbeitung der Themen und Vermittlung des Lernstoffs vor allem in SPSS. Immer ansprechbar und offen für Fragen'. 'Angenehme Lernatmosphäre. Das Selbsterarbeiten der Themen während des Seminars in Form von Gruppenarbeiten und anschließender Ergebnispräsentation'. Ausgewählte sonstige Angaben (WiSe 2019/20): 'Sollte eine Pflichtveranstaltung sein'. 'Gute Praxisbeispiele, auch die Beispiele für Interpretationen sind sehr gut, ebenso wie SPSS neben anderen Statistikprogrammen zu können'. Ausgewählte sonstige Angaben (SoSe 2020): 'Eine hervorragende Vorbereitung auf das Wissenschaftliche Arbeiten an einer Uni. Leider ist diese Veranstaltung am FB 2 keine Pflichtveranstaltung. Es ist sogar möglich, dass man ein Seminar ohne jegliche Vorkenntnisse hinsichtlich des wissenschaftlichen Arbeitens belegt, man eine riesige Lücke am FB 02, die dringend behoben werden muss'. 'Nützliches Wissen über die Veranstaltung hinaus, hoher Bezug zur Praxis'. 'Viel Zeit für Betreuung, Zugang zum Corona-Desktop, Erklärungen sind gut'. 'Die Kapazität des Kurses (30 Teilnehmer pro Semester) ist viel zu gering. Es müssten im Grunde mindestens fünf oder sechs Kurse angeboten werden.“

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: Forschungsmethodische Grundlagen der empirischen (qualitativen und quantitativen) Wirtschaftswissenschaftlichen Forschung: Identifikation von Forschungsfragen, Ablauf des Forschungsprozesses, Hypothesenbildung, Operationalisierung, Verfahren der qualitativen Forschung (u.a. qualitative Beobachtung, qualitative Befragung/Interview), Verfahren der quantitativen Forschung, (u.a. Beobachten, Befragen, Testen), Aspekte der Forschungsdurchführung, Berichtlegung, Publikation, Aufarbeitung von Literatur: Quellen- und Literaturarbeit, Methoden der Datenauswertung, Datenauswertung, statistische Analysen (mithilfe von SPSS) und Dateninterpretation
  • (Lern-)Ziele: Mit der Veranstaltung sollen die TeilnehmerInnen in den Stand versetzt werden, eigene empirische Forschungsarbeiten durchzuführen sowie die Qualität von Forschungspublikationen einzuschätzen und sie kritisch reflektieren zu können.
  • Schlagwörter: Service-Learning, forschendes Lernen, Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Schlagwörter Umsetzung: Gruppenarbeiten, Übungsaufgaben, Erarbeitung eines Mini-Forschungsprojekts, Videos, Kurzpräsentationen

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Katharina Bushyla

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften


Angebot: PODIUM (Präsentieren, Organisieren, Diskutieren, innovatives Unterrichten, Moderieren)

Angebotsart: Seminar

Angebotsrahmen: FB05; Einzelveranstaltung, Blockveranstaltung; 4 bis 8 Stunden

Zielgruppe: Studienanfänger*innen, studentische Tutor*innen

Mögliche Teilnehmendenzahl: 8-40

Evaluationseinblick: Signifikanter Wissens- und Kompetenzzuwachs der Studierenden

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: überfachliche Kompetenzen (z.B. Präsentations- und Moderationskompetenz), professionelle Kompetenz von Lehrkräften (z.B. Leistungsbeobachtung und -beurteilung, Feedback geben und nehmen)
  • Schlagwörter: Service-Learning, Einbindung von studentischen Hilfskräften, Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Schlagwörter Umsetzung: Gruppenarbeiten, Expert*innenvorträge, Exkursionen, Videos, Referate, Rollenspiele
  • Innovatives Konzept: Kleingruppenarbeit; Videofeedback; Peer-Teaching; Service-Learning; Theorie-/Praxisverzahnung
  • Weitere inhaltliche Themensetzung: Das bildungswissenschaftliche, Peer-Learning gestützte Seminar „PODIUM“ (Präsentieren, Organisieren, Diskutieren, Innovatives Unterrichten und Moderieren) richtet sich an Studierende aller Lehramtsstudiengänge. Das übergeordnete Ziel des Seminars besteht in der Schulung überfachlicher, methodischer Kompetenzen der Lehramtsstudierenden in den Bereichen Lehren und Lernen, Moderieren, Präsentieren und Visualisieren. Darüber hinaus steht die Erweiterung des pädagogisch-psychologischen Wissens durch die Auseinandersetzung mit bildungswissenschaftlichen Themen wie Klassenführung, Diagnostizieren, Motivation und selbstorganisiertes Lernen im Fokus des Seminars. Die Seminarinhalte werden an insgesamt acht Seminartagen in Kleingruppen mit maximal zehn Teilnehmenden erarbeitet. Den Kern des Lernmaterials für die Teilnehmenden bildet dabei ein umfangreicher Seminarreader, der bereits zusammengefasste Literatur und Hinweise zu weiterführender Literatur zu verschiedenen, für den Lehrerberuf relevanten Themen enthält. Dieser dient den Studierenden als inhaltliche Grundlage für die insgesamt vier verschiedenen Kurzpräsentationen im Einzel- bzw. Gruppensetting, die sie im Rahmen des Seminars halten, sowie für eine paarweise angeleitete Diskussionsrunde. Einen zentralen Baustein des Seminars zur Schulung der Moderations- und Präsentationskompetenzen der Studierenden stellt das Vorbereiten und Präsentieren dieser Referate mit angemessenen Visualisierungstechniken und unterschiedlichen aktivierenden Methoden dar. Eine Besonderheit im Seminarverlauf sind die wiederholten Videoaufzeichnungen der Vorträge, die videogestütztes Feedback durch die TrainerInnen und KommilitonInnen anhand gemeinsam erarbeiteter Feedbackregeln ermöglichen (Fengler: 2010; London: 2003). Ziel des Videofeedbacks ist die Reduzierung von Ist-Soll-Differenzen zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. Mithilfe von Beurteilungsbögen, die Aspekte der Präsentationskompetenz wie Medieneinsatz, Sprache, Struktur des Referats und Körpereinsatz des Präsentierenden berücksichtigen, erhalten die Vortragenden ein effektives und lernförderliches Feedback. Neben der Verstärkung gewünschter Verhaltensweisen erhalten Studierende Vorschläge zur Optimierung von Handlungsprozessen (vgl. Hattie, 2009).
  • Sonstiges: u.a. 1822-Lehrpreis (1. Platz) für verantwortliche Lehrperson Lukas Schulze-Vorberg

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Lukas Schulze-Vorberg

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften

Kooperationspartner*innen: IKH

Weiterführende Links: https://www.podium-seminar.de/


Angebot: Berufliche Eignungsbeurteilung nach der DIN 33430

Angebotsart: Workshop

Angebotsrahmen: FB05; Blockveranstaltung; insgesamt 16 Stunden

Zielgruppe: Studienanfänger*innen

Mögliche Teilnehmendenzahl: 12

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: angewandte Diagnostik
  • (Lern-)Ziele: Schulung der Beobachtungsgabe und Interviewführung
  • Schlagwörter: Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Schlagwörter Umsetzung: Gruppenarbeiten, Übungsaufgaben, Rollenspiele
  • Weitere inhaltliche Themensetzung: Inhalte des zweitägigen Workshops sind die Einführung in die DIN 33430, die Verhaltensbeobachtung/-beurteilung sowie das Eignungsinterview

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Alice Graneist

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften


Angebot: Statistische Verfahren in der Humangeographie

Angebotsart: Vorlesung, Übung

Angebotsrahmen: FB11; wöchentlich; 2 SWS

Zielgruppe: Studienanfänger*innen

Mögliche Teilnehmendenzahl: 30 bis 300

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • (Lern-)Ziele: Vermittlung statistischer Grundkenntnisse
  • Schlagwörter: Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen, Qualitätssicherung von Studium und Lehre

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Schlagwörter Umsetzung: Blended-Learning, Übungsaufgaben, Videos, interaktives Quiz
  • Innovatives Konzept: Das Angebot wurde grundlegend überarbeitet und weiterentwickelt: Aufwertung des traditionellen Vorlesungsformats durch interaktives Quiz, Übungsaufgaben und Online-Angebote (Videos)

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Till Straube

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften


Angebot: Data Science für die Humangeographie

Angebotsart: Seminar

Angebotsrahmen: FB11; wöchentlich; 3 Stunden

Zielgruppe: Studienanfänger*innen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen

Mögliche Teilnehmendenzahl: 10-25

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: Explorative statistische Methoden; Data literacy; Umgang mit R
  • Schlagwörter: Digitalisierung, forschendes Lernen, Qualitätssicherung von Studium und Lehre

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Schlagwörter Umsetzung: Blended-Learning, Portfoliomethode, Gruppenarbeiten, Übungsaufgaben, Erarbeitung eines Mini-Forschungsprojekts, Referate
  • Innovatives Konzept: Bildet neue Alternative zu etablierten Formaten (Datenerhebung mittels Fragebogen, statistische Auswertung); legt Wert auf spielerischen Umgang mit Softwaretools; besonders lösungsorientierter Ansatz
  • Weitere inhaltliche Themensetzung: Das Projektseminar vermittelt Kompetenzen in der Extraktion von webbasierten Daten, ihrer Aufbereitung sowie der statistisch-explorativen Datenauswertung. Dabei wird ein eigenständiger Umgang mit der Programmiersprache R an praxisnahen Aufgabenstellungen eingeübt. Begleitend werden diese Inhalte anhand von kritischen gesellschaftswissenschaftlichen Texten zum Thema Big Data und Algorithmierung reflektiert.

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Till Straube

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften

Weiterführende Links:

https://user.uni-frankfurt.de/~tstraube/datascience/


Angebot: Metaphernanalyse

Angebotsart: Seminar

Angebotsrahmen: FB04, Universität des dritten Lebensalters; Blockveranstaltung, wöchentlich; 2 SWS plus Blocktage

Zielgruppe: Studienanfänger*innen, Studierende der U3L beim Thema Sexualität im Alter.

Mögliche Teilnehmendenzahl: 5 bis 30

Evaluationseinblick: Konkrete Anwendung der Methoden; interessante Seminarliteratur; Veranstaltung in Blockseminaren ist hilfreich, um die Methode besser und ausführlicher zu lernen; neue Methodik, d.h. das Thema ist nicht schon 'durchgekaut'; neue spannende Methode, dadurch gute Möglichkeiten auf Seiten der Studierenden eigenes mit rein zubringen und das Seminar aktiv mitzugestalten; interessante Gäste für die Blocktage; angenehme Atmosphäre; gute Dozentin; interessante Themenwahl; das Interesse weckend; hoher Wissenszuwachs; gut nachvollziehbar aufbereitet; die Hilfestellung durch das Tutorium; die Blocktage durch die die Methode verständlicher wird und geübt wird; die Referate der Studierenden; interaktiv, Studierende werden immer mit eingebunden, sodass man gezwungen ist mitzudenken und mitzuarbeiten; schließt dank guter Strukturierung und Erklärung Wissenslücken aus anderen Seminaren (z. B. Unterschiede in quali und quanti)

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: Qualitative Forschungsmethode der Metaphernanalyse kennenlernen und anwenden
  • (Lern-)Ziele: Zusammenarbeit unterschiedlicher Gruppen: Ältere und Jüngere lernen voneinander, unter anderem wie man sich über 'spezielle' Themen wie Sexualität austauschen kann.
  • Schlagwörter: Diversität (z.B. adressiert die heterogene Studierendenschaft), forschendes Lernen, Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Schlagwörter Umsetzung: Blended learning, Gruppenarbeiten, Übungsaufgaben, Expert*innenvorträge, Erarbeitung eines Mini-Forschungsprojekts, Referate
  • Weitere inhaltliche Themensetzung: Im Rahmen von kleinen Forschungsanalysen eine Methode kennenlernen und anwenden; lernen in einem sehr heterogenen Setting; Zusammenarbeit von zwei Seminaren (U3L und BA). Am Ende der Seminare mehrere gemeinsame Blocktage. Jüngere und Ältere haben in gemischten Gruppen Metaphernanalysen zu den Themen 'Sexualität im Alter' und 'sexuelle Normen' durchgeführt.

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Claudia Meindl

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften

Kooperationspartner*innen: U3L


Angebot: Statistik II

Angebotsart: Seminar

Angebotsrahmen: FB04; wöchentlich; 2 SWS plus Blocktage

Zielgruppe: Studienanfänger*innen und höhere Semester

Mögliche Teilnehmendenzahl: 1-30

Evaluationseinblick: Neue Inhalte werden anschaulich vermittelt (Der Blocktag ist außerdem gut zur Wiederholung); die im Seminar ausgeteilten Übungsblätter verbessern das Verständnis der theoretischen Inhalte; die eigene Aufgabenproduktion ist spannend (Praxisbezug wird deutlich); Übungsblätter dienen dazu, die Theorie besser zu verstehen

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: Statistik (Fortgeschrittene)
  • (Lern-)Ziele: medox-Seminar (exemplarisch): nicht nur fachliches Lernen, sondern auch Form sozialer Kompetenzentwicklung durch die Entwicklung eigener Aufgaben für medox (was könnte anderen Studierenden helfen?)
  • Schlagwörter: Diversität (z.B. adressiert die heterogene Studierendenschaft), Digitalisierung, Einbindung von studentischen Hilfskräften, Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Schlagwörter Umsetzung: Blended learning, Übungsaufgaben
  • Innovatives Konzept: medox-Seminar (siehe Konzept medox)
  • Weitere inhaltliche Themensetzung: Studierende lernen auch dadurch, dass sie ihre Schwierigkeiten thematisieren und dazu Übungsaufgaben für andere entwickeln, die (durch die Dozentin) bearbeitet und auf medox veröffentlicht werden, dadurch Nachhaltigkeit des Angebots

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Claudia Meindl

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften

Kooperationspartner*innen: medox: Anna Bitzer


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Weitere Angebotskonzepte

Angebot: Methodenzertifikat

Angebotsart: Zertifikat

Angebotsrahmen: FB02-FB05; Angebot kann jederzeit wahrgenommen werden (z.B. Online-Angebot)

Zielgruppe: Studierende am Ende des Bachelorstudiums mit zusätzlichen, außercurricularen Methodenveranstaltungen

Zertifikat: Methodenzertifikat

Mögliche Teilnehmendenzahl: unbeschränkt

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: Zertifizierung von Methodenvertiefungen im Studium, sowohl qualitativ als auch quantitativ
  • Schlagwörter: Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Innovatives Konzept: Das Konzept ist innovativ aufgrund der Einführung eines Zertifikats, das fortgeschrittene methodische Kompetenzen belegt und von Studierenden für die Bewerbung zum Masterstudium auch an anderen Hochschulen genutzt werden kann.
  • Weitere inhaltliche Themensetzung: Das Methodenzertifikat ist ein Nachweis besonderer Kenntnisse im Bereich der Methoden empirischer Sozialforschung. Bachelorstudierende der Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften (02), Gesellschaftswissenschaften (03), Erziehungswissenschaften (04) und Psychologie und Sportwissenschaften (05) können es erwerben. Nach dem Abschluss der beiden Zertifikatsabschnitte (d.h. wenn Sie alle verpflichtenden Methodenmodule Ihres Studiums sowie mind. 5 CP in Lehrveranstaltungen des Vertiefungsbereichs erworben haben), wird auf Antrag eine Zertifikatsurkunde ausgestellt, in der alle absolvierten Methodenveranstaltungen inklusive der erworbenen ECTS-Punkte aufgelistet werden.

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Sarah Schmidt

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften

Kooperationspartner*innen: RSC, SOEP, GRADE


Angebot: AG Methodenlehre

Angebotsart: Fachbereichsübergreifender Austausch

Angebotsrahmen: FB04; ca. zweimal pro Semester; 2 SWS

Zielgruppe: Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, Professor*innen

Mögliche Teilnehmendenzahl: unbeschränkt

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • (Lern-)Ziele: Förderung von Absprache und Koordination in der Methodenlehre; fachlicher Austausch
  • Schlagwörter: Digitalisierung, forschendes Lernen, Qualitätssicherung von Studium und Lehre, Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Weitere inhaltliche Themensetzung: Das Format dient dem Austausch von Methodenlehrenden am Fachbereich 04, um inhaltliche und fachliche Aspekte der Methodenlehre zu besprechen. Gleichzeitig ergab sich durch personelle Umstellungen auch die Übernahme der Koordination der Methodenmodule.

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Sebastian Zimmer

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften


Angebot: Wissenschaftlicher Beirat des Methodenzentrums

Angebotsart: Beirat

Angebotsrahmen: FB02, FB03, FB04, FB05; hochschulweit und Externe; nach Bedarf; 2-3 Stunden pro Sitzung

Zielgruppe: Expert*innen der Hochschule und Externe zum Thema Methodenlehre

Mögliche Teilnehmendenzahl: unbeschränkt

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: Weiterentwicklung der Methodenlehre an der Goethe-Universität; Input und strategische Ausrichtung
  • Schlagwörter: Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen, Qualitätssicherung von Studium und Lehre, Ausbau der Kommunikationsstrukturen für Lehre, forschendes Lernen

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Weitere inhaltliche Themensetzung: Interne und externe Expert*innen geben dem Methodenzentrum Input zum Thema Methodenlehre, welcher im Zentrum bearbeitet und weitergedacht wird. So wurde z.B. ein Studiengang zum Thema Data Science initiiert.

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Sarah Schmidt, Tanja Brühl/Roger Erb

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften

Kooperationspartner*innen: IKH


Angebot: Vorkurs Mathematik des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften

Angebotsart: Tutorium

Angebotsrahmen: FB02; Blockveranstaltung; 8 Tage innerhalb der letzten beiden Wochen vor Semesterbeginn; insgesamt 50 Stunden = 7 Tage je 6,5 Stunden = 45,5 Stunden; 1 Tag je 4,5 Stunden = 4,5 Stunden

Zielgruppe: Studienanfänger*innen

Mögliche Teilnehmendenzahl: 400-700

Evaluationseinblick: Die Evaluationen zum Vorkurs fallen durchweg positiv aus. Insgesamt wird er im Schnitt über die letzten vier Semester hinweg mit 5 von 6 Punkten bewertet (Skala von 1 [= sehr schlecht] bis 6 [= sehr gut]. Auch die Bewertung der fachlichen Kompetenz der Tutor*innen treten positiv hervor. Sie wird durchschnittlich mit 5,6 Punkten bewertet. Im WiSe 2019/20 bewerten die Teilnehmer*innen den Mathematik-Vorkurs insgesamt als sehr gut mit 5,1 Punkten. Die eigenen Mathekenntnisse schätzten die Teilnehmer*innen mit 4,1 Punkten als gut ein. Die Frage „Werden Sie den Mathematik-Vorkurs weiterempfehlen?“ erzielt einen Mittelwert von 5,6 Punkten (Skala 1 [=überhaupt nicht] bis 6 [=voll und ganz]). Die Tutor*innen-Evaluationen aus dem SoSe 2018 ergab, dass der Aussage „Das Tutorium ist eine sinnvolle Ergänzung zur Lehrveranstaltung.“ von den Studierenden mit 5,5 Punkten zugestimmt wurde (Skala 1 [= stimme überhaupt nicht zu] bis 6 [= stimme voll und ganz zu]). Auch hier ragen die fachlichen und didaktischen Kompetenzen der Tutor*innen hervor, was sicherlich auch ein Resultat der Tutorenschulungen seitens des Methodenzentrums ist. Diese Schulungen sind wichtig, um den Umgang mit möglichen Problemen (Wissensheterogenität, Motivieren & Aktivieren, Lautstärke) zu erlernen.

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: Im Rahmen des Mathevorkurses in Moodle werden Erstsemesterstudierende die grundlegenden Themen der Schulmathematik (Einführung, Gleichungen, univariate Funktionen, Differenziation, Kurvendiskussion und Integralrechnung) mit Begleitung durch Tutor*innen wiederholen. Im Rahmen des Mathe-Vorkurses wird ein Skript mit Aufgabensammlungen für jeden Themenbereich bereitgestellt. Ausführliche Lösungen zu den Aufgaben werden nach der Bearbeitung des entsprechenden Themas besprochen. Zu Beginn des Vorkurses werden Eingangsklausuren durchgeführt und die ausführlichen Lösungen zur Verfügung gestellt. Am Ende des Vorkurses schreiben die Studierenden eine Abschlussklausur.
  • (Lern-)Ziele: Der Mathe-Vorkurs soll Erstsemesterstudierenden helfen ihre mathematischen Kenntnisse aufzufrischen und den Studienbeginn zu erleichtern, da viele Veranstaltungen an der Goethe-Universität auf mathematischen Kenntnissen basieren. Die Erfahrungen aus den letzten Jahren haben gezeigt, dass sich der Mangel an mathematischem Vorwissen und die Wissensheterogenität zunehmend verschärfen. Der Mathe-Vorkurs ist zwingend notwendig, um diese Lücken abzufangen und erleichtert den Studierenden den Einstieg ins Studium. Nichtsdestotrotz benötigen sie auch während des Semesters Begleitveranstaltungen, um inhaltlich folgen zu können.
  • Schlagwörter: Angebote zur Akkulturation ans Studium für Studienanfänger*innen (z.B. O-Woche)

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Schlagwörter Umsetzung: Gruppenarbeiten, Übungsaufgaben
  • Innovatives Konzept: Aufgrund der hohen Nachfrage (belegt durch Teilnehmendenzahlen und Evaluation) nach unseren Begleitveranstaltungen, sollten sie in diesem Umfang weitergeführt werden. Das eLearning-Szenarium ist möglichst in Moodle Lernplattform zu realisieren. Es wird an acht Kurstagen mit unterschiedlichen Lernaktivitäten in Moodle gearbeitet: Forum zu jedem Lernthema, wie eine öffentliche Kommunikation mit Tutor*innen und Lerngruppe; Chats oder live Kommunikation mit Tutor*innen; Umfrage, Test, Feedback und viel anderes. Die Nutzung folgender digitaler Medien könnte geplant werden: Lernplattform Moodle, Autorentool LernBar, die Methode Flipped-Classroom, das elektronische Befragungssystem EvaSys und das automatisierte Prüfungsauswertungssystem EvaExam. Jeder Studierende kann eine Übersicht über den Bearbeitungsstatus der Themen sehen und gegenseitige Unterstützung durch Lerngruppen bekommen. Tutor*innen können Konferenzen in dem virtuellen Konferenzraum VidyoConnect sowie Webinare auf der ZOOM-Plattform durchführen und die Gruppen unterstützen.
  • Weitere inhaltliche Themensetzung: Zielgruppe: Der Vorkurs Mathematik wendet sich an Erstsemesterstudierende des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Organisatorisch: Der Mathe-Vorkurs findet an 8 Tagen vor Semesterbeginn statt und dient als Wiederholung von Schulstoff sowie zur Selbsteinschätzung durch eine Eingangs- und Abschlussklausur.

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Olga Rittinghausen, Natascha Hinterlang

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften

Kooperationspartner*innen: studiumdigitale

Weiterführende Links:

Mathe-Vorkurs WiSe 2019/20: https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/7337115648?5;

Mathe-Vorkurs SoSe 2020: https://mvk.moodle.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/moodle/?redirect=0;

Nora Dörmann, Julia Mordel & Julia Mendzheritskaya: Gute Vorbereitung ist alles - Ein Konzept für Mathematik-Vorkurse im Studiengang Wirtschaftswissenschaften: http://www.hochschullehre.org/wp-content/files/die_hochschullehre_2019_Drmann_Mordel_Mendzheritskaya_Mathematikvorkurse.pdf

Angebot: Wissenschaftliches Arbeiten - Online (WiA-On)

Angebotsart: Plattform

Angebotsrahmen: FB02; Angebot kann jederzeit wahrgenommen werden (z.B. Online-Angebot)

Zielgruppe: Studienanfänger*innen

Mögliche Teilnehmendenzahl: unbeschränkt

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: wissenschaftliches Arbeiten (z.B. Recherche relevanter Literatur, kritische Reflexion dieser, methodische Kompetenzen zur Planung, Umsetzung und Evaluation von Studien, etc.)
  • (Lern-)Ziele: Verbesserung der Fähigkeiten und Kenntnisse der Studierenden im Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens mithilfe von gezielten Online-Lerneinheiten
  • Schlagwörter: Diversität (z.B. adressiert die heterogene Studierendenschaft), Digitalisierung, Qualitätssicherung von Studium und Lehre, Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Schlagwörter Umsetzung: Übungsaufgaben, Expert*innenvorträge, Videos, Micro-Learning-Einheiten, Screencasts
  • Innovatives Konzept: Selbstgesteuerte Erarbeitung digitaler Lehr-Lern-Inhalte zum wissenschaftlichen Arbeiten, als Reaktion auf die heterogenen Voraussetzungen der Studierenden. Potenzielle Nutzung im Rahmen der Lehre, um bestimmte Kenntnisse der Studierenden vorauszusetzen und um somit die Betreuung auf die inhaltliche Komponente zu konzentrieren.
  • Weitere inhaltliche Themensetzung: Es wird eine E-Learning-Plattform erstellt und evaluiert. Sie ermöglicht Studierenden, Fähigkeiten im Wissenschaftlichen Arbeiten auf- und auszubauen, z.B. Recherche relevanter Literatur, kritische Reflexion dieser, methodische Kompetenzen zur Planung, Umsetzung und Evaluation von Studien, Verfassen eigener Texte entlang einer stringenten Argumentation. Aufgrund von zeitlichen und logistischen Restriktionen, ist dies in Standardlehrveranstaltungen für heterogene Studierendengruppen kaum leistbar.

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Kremena Eneva

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften

Kooperationspartner*innen: studiumdigitale


Angebot: Methoden- und Testberatung für Bachelorstudierende

Angebotsart: Beratung

Angebotsrahmen: FB02, FB03, FB04, FB05, bei Bedarf auch darüber hinaus, z.B. Studierende der FB 09 oder 11 sowie Lehramtsstudierende haben das Angebot bereits genutzt; die Beratung wird nach individueller Terminvereinbarung im Rahmen des Lehrdeputats der Beratenden angeboten; pro Beratungsfall werden in der Regel bis zu zwei Termine von jeweils ca. 40 Minuten angesetzt.

Zielgruppe: Bachelorstudierende im Rahmen ihrer Abschlussarbeit und zum Teil auch für Projekt-Hausarbeiten, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, Masterstudierende im Rahmen ihrer Abschlussarbeit, Lehramtsstudierende, Doktorand*innen, Betreuende von Abschlussarbeiten

Mögliche Teilnehmendenzahl: angeboten als Einzelberatung, wurde jedoch auch schon für zwei Personen umgesetzt (z.B. Bachelorstudierende, die ihre Abschlussarbeit im selben Projekt, aber mit unterschiedlicher Fragestellung schreiben), kann aber auch für Forschungsgruppen angeboten werden, die ein gemeinsames methodisches Problem oder eine gemeinsame Frage haben. Ansonsten: Teilnehmer*innen möglich entsprechend der Terminverfügbarkeit und Umfang des Lehrdeputats der Beratenden

Evaluationseinblick: Angebot wird sehr gut angenommen und durchweg positiv bewertet, Wunsch nach Erweiterung auf Masterstudierende und weitere FB, Dialog „auf Augenhöhe“ durch die Beratenden wird als Besonderheit hervorgehoben, weitere Ergebnisse können in der Publikation nachgelesen werden:http://www.hochschullehre.org/wp-content/files/die_hochschullehre_2019_Bitzer_Ennigkeit_Gde_Niederer_Tolgou.pdf

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: Beratung bei Fragen zu qualitativen oder quantitativen Methoden oder psychologischen Tests, jedes Beratungsangebot/jede Beratungsperson hat einen Schwerpunkt
  • (Lern-)Ziele: Ziel der Beratung ist eine zusätzliche Hilfestellung bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Qualifizierungsarbeiten. In diesem Sinne sollen Starthilfe und Orientierung gegeben werden, die sich auch schon auf die Planungsphase der Bachelorarbeit zur Auswahl eines sinnvollen Designs und entsprechender Methoden beziehen können. Die Vermittlung und Weitergabe entsprechender Informationen (Literatur, Beispiele usw.) zur eigenständigen Vertiefung des Methodenwissens sind dabei ebenso wichtig wie die gezielte Klärung konkreter Fragen. Weiter kann eine Hilfestellung bei der Auswahl von geeigneten Testverfahren gegeben werden und darüber hinaus Fragen zur Testkonstruktion, zur Auswertung und Interpretation von psychologischen Tests geklärt werden.
  • Schlagwörter: Diversität (z.B. adressiert die heterogene Studierendenschaft), Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen, Sicherung des Studienerfolgs

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Schlagwörter Umsetzung: Strukturierter Leitfaden und Protokoll zur Vor- und Nachbereitung der Beratung sowie die Konzepte „Hilfe zur Selbsthilfe“ und „SMART“
  • Innovatives Konzept: An der Goethe Universität neuartiges Konzept, Summer Schools sonst eher für weiter fortgeschrittene Studierende/Doktorand*innen, hier: Zielgruppe explizit BA-Studierende, d.h. Stärkung der Methodenkompetenz bereits in der Studieneingangsphase; interdisziplinäres Angebot zu qualitativen und quantitativen Methoden sowie Mixed Methods; Berücksichtigung innovativer Lehrangebot.
  • Weitere inhaltliche Themensetzung: Individualisierte Beratungen von unabhängigen Beratenden (stehen i.d.R. in keiner „Bewertungsbeziehung“ zu den Beratenen) zu qualitativen Methoden, quantitativen Methoden sowie zur Erstellung und/oder Anwendung geeigneter Testverfahren bei Datenerhebungen, die eine (Psycho-)Diagnostik erfordern. Zur Erfassung des Beratungsbedarfs füllen die Studierenden einen Leitfaden aus; nach dem Beratungsgespräch erfolgt eine strukturierte individualisierte Nachbereitung der Beratung in Form eines Protokolls. Das Beratungskonzept wurde interdisziplinär und kollaborativ durch die beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelt. Die Beratung wird weitgehend standardisiert mit einer dazu entwickelten Haltung durchgeführt.
  • Sonstiges: Das Beratungsangebot zeichnet sich durch die unabhängige Beratung aus (kein Bewertungskontext). Die Beratung wird von „Expert*innen“ in dem Beratungsfeld angeboten: Als Expert*innen wenden sie diese Methoden nicht nur selbst an, sondern lehren sie auch, kennen die Fachkultur der jeweiligen FB bzw. sind Lehrende in den jeweiligen Angebots-FB und bilden sich fortlaufend weiter. Dialog von Beratenden und Ratsuchenden auf Augenhöhe, individuelle Beratung für die Ratsuchenden, für die Ratsuchenden ein sehr transparentes Angebot (Ziel und Beratungselemente auf Homepage), an Beratungsfällen durch die Beratenden kooperativ und transdisziplinär weiterentwickeltes Beratungskonzept, welches zudem auf theoretischen Annahmen beruht.

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Anna Bitzer, Jana Gäde, Alice Graneist, Daniel Niederer, Lisa Blicker, Olga Rittinghausen

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften

Weiterführende Links:

https://www.starkerstart.uni-frankfurt.de/40061108/Angebote_für_Studierende

http://www.hochschullehre.org/wp-content/files/die_hochschullehre_2019_Bitzer_Ennigkeit_Gde_Niederer_Tolgou.pdf


Angebot: Methodenkolloquium

Angebotsart: Kolloquium

Angebotsrahmen: FB02, FB03, FB04, FB05; zweimal im Semester; 3-5 Stunden

Zielgruppe: Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen

Zertifikat: Teilnahmebestätigung und Anrechnung für das IKH-Zertifikat

Mögliche Teilnehmendenzahl: unbeschränkt

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: Austausch über spezifische Probleme und Herausforderungen der Methodenlehre
  • Schlagwörter: Service Learning, forschendes Lernen, Qualitätssicherung von Studium und Lehre, Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen, Ausbau der Kommunikationsstrukturen für Lehre

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Sarah Schmidt

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften

Kooperationspartner*innen: IKH

Weiterführende Links:

https://www.starkerstart.uni-frankfurt.de/78262602/Kolloquium_zur_Methodenlehre


Angebot: Campus useR group

Angebotsart: User group

Angebotsrahmen: FB01 – FB16; einmal im Monat; 2 SWS

Zielgruppe: Studienanfänger*innen, studentische Tutor*innen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, R-Anwender*innen aus der Praxis

Mögliche Teilnehmendenzahl: 4-30

Ziele und thematische Schwerpunkte des Angebots:

  • Themenschwerpunkte: Themenbezogener Austausch zu technischen Fragen, Ideen und Verfahren in R
  • Schlagwörter: Digitalisierung, Stärkung von methodischen und fachlichen Grundlagenkompetenzen, Ausbau von Kommunikationsstrukturen für die Lehre

Lehrkonzept und didaktische Umsetzung:

  • Schlagwörter Umsetzung: Gruppenarbeiten, Referate
  • Weitere inhaltliche Themensetzung: We are a group of users of the R programming language (https://www.r-project.org/) who come together on a regular basis to share their projects, questions, techniques and ideas. We want to maintain an open forum for exchange, and talk about code in technical detail. We welcome R users of all backgrounds and skill levels. Nobody will be judged on experience or proficiency! The primary focus of our group is the use of R in research and teaching in universities, but our interests and curiosities are much broader: ranging from data visualization and machine learning to GIS applications, data journalism or publishing stacks. We want to experiment with meetings beyond the expert presentation with discussion, there is enough of that in academia already. Our ideas for session formats include lightning talks, coding challenges and BYOP (bring your own problem).

Zum Zeitpunkt der Eingabe angeboten durch: Till Straube

Angeboten über das Methodenzentrum Sozialwissenschaften

Weiterführende Links: https://www.meetup.com/r-frankfurt/


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