Workshops November

KI transformiert qualitative Forschung?!

Der Vortrag ist darauf ausgelegt, einen dichten, maximal aktuellen Überblick zu geben. Er kombiniert eine fundierte Darstellung mit Demonstrationen ausgewählter Ansätze und liefert Impulse für die Diskussion, wobei der Fokus klar auf der umfassenden Informationsvermittlung liegt. Er schließt mit konkreten Handlungsempfehlungen für einen methodisch fundierten, ethisch bewussten und kritisch-reflektierten Einsatz von KI in der qualitativen Forschung.

  • 03.11.
  • 16-18 Uhr
  • Online
  • Dr. Dresing

Prompt-Engineering bei der Datenauswertung

Der Workshop führt Studierende und Promovierende der Sozialwissenschaften praxisnah in den reflektierten Einsatz generativer KI bei statistischen Analyseprozessen ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Prompts so formuliert werden können, dass KI-Tools bei der Aufbereitung, Analyse und Interpretation quantitativer Daten sinnvoll unterstützen, ohne methodische Standards, Nachvollziehbarkeit und wissenschaftliche Eigenleistung zu unterlaufen. Anhand konkreter Beispiele werden typische Arbeitsschritte erprobt, etwa die Prüfung von Datenstrukturen, die Formulierung von Analyseplänen, die Auswahl geeigneter statistischer Verfahren, die Interpretation von Kennwerten, die Unterstützung bei Regressions-, Varianz- oder Strukturgleichungsmodellen sowie die verständliche Darstellung empirischer Befunde.

  • 09.11.
  • 16-18 Uhr
  • Online
  • Prof. Dr. Reinders

KI produktiv nutzen - Beispiele und Umsetzungsunterstützung

Diese Folgeveranstaltung ist als offener Möglichkeitsraum angelegt. Während Teil 1 das Feld kartiert, geht es hier ums Weiterdenken: Welche Einsatzideen entstehen, wenn man die in Teil 1 gezeigten Ansätze auf den eigenen Forschungs-, Lehr- oder Arbeitsalltag bezieht? Was wäre möglich — auch jenseits klassischer Datenauswertung?

Den Einstieg bildet ein kurzer Impuls mit Beispielen aus zwei Jahren eigener Praxis.

  • 12.11.
  • 16-18 Uhr
  • Online
  • Dr. Dresing

Hybride Interpretation und Serendipity-Prompting als hermeneutische Impulsgeber

Der Vortrag fragt, wie LLMs als hermeneutische Impulsgeber genutzt werden können, ohne dass die eigene Interpretation ausgelagert oder automatisiert wird.

Der Schwerpunkt liegt auf der konkreten Demonstration zweier methodischer Verfahren. Die Hybride Interpretation mit dialogisch eingebundenen LLMs (Krähnke, Pehl, Dresing 2025) überträgt das etablierte diskursive Verfahren einer Interpretationsgruppe auf die Arbeit mit KI und ermöglicht so eine nachvollziehbare, dialogische Auslegung verschiedener Lesarten. Serendipity-Prompting (Krähnke, Dresing, Pehl 2026, i. Vb.) zielt darauf, mit gezielten Prompts produktive Fragen, Perspektivwechsel und Irritationen zu erzeugen.

  • 20.11.
  • 14-17 Uhr
  • Präsenz
  • Thorsten Pehl