Die Literaturzeitschrift Johnny ist ein von Student*innen der Goethe-Universität organisiertes Projekt, das kreatives Schreiben und Schaffen in den Mittelpunkt stellt. Wir veröffentlichen Kurzprosa sowie Gedichte, Fotografien und Zeichnungen von erfahrenen wie unerfahrenenen Autor*innen und Künstler*innen. Hierbei liegt es uns besonders am Herzen, Johnny als eine Plattform zu pflegen, die Autor*innen und Künstler*innen motiviert, fördert und unterstützt.
Gegründet wurde Johnny im Jahr 2014. Entstanden aus einem Seminar des Schreibzentrums, entwickelte sich aus dem ursprünglich zur Erstellung einer einmaligen Ausgabe geplanten Projekt bald ein etabliertes Konzept.
Seither veröffentlichten mehr als 200 Autor*innen und Künstler*innen ihre Beiträge in insgesamt vierzehn Ausgaben (plus Sonderausgabe) zu Themen wie Großstadt, Rausch und Wahn oder Traum. Gegenwärtig arbeiten wir gemeinsam mit unseren Autor*innen an den Beiträgen für unsere aktuelle Ausgabe zum Thema Atmosphäre.
Unsere Redaktion setzt sich ausschließlich aus Student*innen sämtlicher Fachrichtungen der Goethe-Universität zusammen. Ob Studierende der Germanistik, Anglistik, Geschichte, AVL, der Wirtschaftswissenschaften oder der Chemie, unsere kollektive Leidenschaft gilt der Literatur und der Kunst.
Die Redaktion entwickelt sich stetig weiter. Erworbenes Wissen wird hierbei von erfahrenen Redaktionsmitgliedern an Neuzugänge weitergegeben, sodass eine gleichbleibend hohe Qualität der Zeitschrift gewährleistet wird. Die Zahl der Mitwirkenden ist trotz des durch das Studienende bedingte Ausscheiden der Gründungsmitglieder gewachsen. Auch die Vernetzung Johnnys innerhalb und außerhalb des universitären Rahmens wird fortlaufend ausgebaut.
Morgendlicher Nebel des Sommerregens – ich sitze mit einer Tasse Tee am Fenster. Blüten an Bäumen vor mir, Rasen, der im verblassenden Tau aufwacht, und verschlafene Menschen auf Rädern. Alle von ihnen in ihrer eigenen Welt.
Anstatt mich dem Leben vor der Haustür zu beugen, beuge ich mich ein wenig über den Fensterrahmen und schaue in den Himmel, in die unsichtbare Atmosphäre, die alles umgibt: Hinter vielen Schichten erahne ich weitere Welten – Sterne und Planeten.
Ich versinke im warmen Dampf des Tees und sehe, wie darin ganze Galaxien entstehen, erkenne das Blau eines vergangenen Himmels in den Wirbeln. Sternschnuppen fallen glühend, zerschellen funkelnd am Tassenrand. Ich treibe durch alte Gewitter, Sonnenstrahlen und warmen Regen.
Stille. Ich sitze immer noch am Fenster. Ich trinke einen Schluck Tee, dann stehe ich auf. Bereit für meine eigene Welt.
Welche Stimmungen spürt Ihr? Aus welchen Perspektiven nehmt Ihr Atmosphäre wahr? Erzählt uns davon in Euren Texten und Bildern zum Thema:
Atmosphäre
Formalia:
Einsendeschluss: 26.10.2025
max. 2500 Wörter
Texte in .doc/.docx-Dateien (keine PDFs)
Bilder im .jpg oder .png-Format
Kurz-Vita (max. 300 Zeichen)
Gemeinsam mit Radio Dauerwelle kreieren wir
seit einiger Zeit einen eigenen Podcast: "Wortfolgen"! Fünfzehn
Minuten lebendige Literatur – mit Wortfolgen bekommst du Einblicke in aktuelle
Texte! Lass dich von Gedichten und Geschichten aus deinem Alltag entführen und
folge uns in die Welt der Worte.
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